Presse: Mai 2015 – Teil 1

–> Mai 2015 Teil 2 findet sich hier! KLICK <–

15.5.

Seniorin erblindet: Geldstrafe für ungelernte Pflegehelferin

Zeitarbeitsfirma hatte die Frau in die Seniorenresidenz vermittelt – Unfall gleich am ersten Tag

(…)

„Wenn Senioren gewaschen und angezogen werden müssen, ist das ein Eingriff in den Intimbereich. Da müssen Pfleger besser eingewiesen und vorher mit den pflegebedürftigen Personen bekannt gemacht werden“, erklärte die Richterin. „Das ist eine Schwäche im System.“

http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article140945743/Seniorin-erblindet-Geldstrafe-fuer-ungelernte-Pflegehelferin.html

15.5.

[Marburg, Gießen]

Bündnis fordert „Aufschrei“ für Klinikum

(…) Die Belastung an beiden UKGM-Standorten – sowohl in Marburg als auch in Gießen – sei zu hoch, die Zahl der Überstunden steige kontinuierlich – ebenso, wie die Zahl der Überlastungsanzeigen, die bei den Betriebsräten eingehe.

http://www.op-marburg.de/Lokales/Wirtschaft/Wirtschaft-lokal/Buendnis-fordert-Aufschrei-fuer-Klinikum

–> Eine Chronologie der Ereignisse seit Fusion + Verkauf an Rhön 2005/2006 findet sich HIER: http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150601-chronologie-rhoen_%28stand31052015%29.pdf

–> Siehe dazu: 22.5., 24.5., 26.5. im Mai-Pressespiegel Teil 2

15.5.

[Berlin]

Der drohende Vollstreik der [Charité-]Pflegekräfte erhöht den Druck auf die Bundespolitik.

(…)

Die meisten der 2000 deutschen Kliniken machen Verluste, von den Universitätskliniken gar 80 Prozent.

(…)

Bislang haben die Krankenkassen den Unikliniken für ihre ambulanten Patienten nur knappe Pauschalen bezahlt: Sinngemäß geschieht dies mit dem Argument, dass die Häuser ja für die Forschung da seien – wofür es eigene Geldtöpfe gebe. Erkennt der Gesetzgeber an, dass Hochschulkliniken auch ambulante Patienten behandeln sollen und müssen, könnte die Charité mit den Kassen neu verhandeln und mit einem Gesetzesauftrag argumentieren.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/streik-an-der-charite-in-berlin-spitzenmedizin-muss-sich-auch-um-den-alltag-kuemmern/11778852.html

13.5.

Krankenhaushygiene: Ärzte fordern Aufstockung der Personalschlüssel

http://verbaende.com/news.php/118-Deutscher-Aerztetag–Krankenhaushygiene-Aerzte-fordern-Aufstockung-der-Personalschluessel?m=103267

13.5.

Duisburg.

Verdi befürchtet, dass mit dem Verkauf des städtischen Klinikums an Sana einige Bereiche ausgegliedert werden sollen, um so den Tariflohn zu umgehen.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gewerkschaft-warnt-vor-verkauf-des-klinikums-duisburg-id10665404.html

12.5.

Krankenhaus-Studie: Mehr als jede fünfte Klinik klagt über Personalmangel

Rund 23 Prozent der deutschen Kliniken sehen sich nur bedingt bis gar nicht in der Lage, dem Mangel an Ärzten, Pflegepersonal oder auch in der Verwaltung noch zu begegnen.

(…)

Jedes zehnte Krankenhaus spricht sogar von einem Personalnotstand. Unter den Häusern in öffentlicher Trägerschaft sieht sogar jedes sechste die Schmerzgrenze in Sachen Personal als erreicht an.

Wie die Studie weiter zeigt, hat die dünne Personaldecke Folgen. So führt der hohe Leistungsdruck bereits in jedem zweiten Krankenhaus zu einem erhöhten Krankenstand. Jeder dritte Klinikchef räumt darüber hinaus ein, dass aufgrund der wachsenden Belastung die Zahl der Burn-out-Fälle innerhalb seiner Belegschaft steigt.

https://www.gesundheitsprofi.de/news/krankenhaus-studie-mehr-als-jede-fuenfte-klinik-klagt-ueber-personalmangel-15670/

12.5.

Bochum

Aktive Mittagspause vor dem Krankenhaus – Verdi hatte die Pflegekräfte zweier Bochumer Kliniken aufgerufen, sich für eine Aufwertung ihres Berufsstandes einzusetzen.
(…)

Hintergrund der beiden Aktionen sind Forderungen der Gewerkschaft nach mehr Personal und eine generelle Aufwertung der Pflegeberufe in Krankenhäusern und Altersheimen.
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/aktive-mittagspause-vor-dem-krankenhaus-id10665539.html

12.5.

Nürnberg

Mehrere hundert Mitarbeiter aus der Altenpflege haben in Nürnberg für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. (…) Mit Transparenten und Trillerpfeifen forderten die Teilnehmer mehr Geld, weniger Bürokratie und mehr Zeit für ihre Arbeit.

http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/mehrere-hundert-altenpfleger-demonstrieren_364878

12.5.

Frankfurt (M)

Das Pflegepersonal der Uniklinik Frankfurt warnt mit einer Aktion vor Zeitmangel und fehlender Mitsprache im Vorstand. (…) Ob die Patienten unter dem eng gestrickten Stellenplan leiden, diese Frage beantwortet Sarah Lein (27), Chirurgie-Krankenschwester, so: „Wir mussten uns einiges einfallen lassen, damit die medizinisch-pflegerische Versorgung funktioniert.“ Zeit für ein Gespräch mit Patienten bleibe kaum. Oft entfalle die Mittagspause – weil zu viel zu tun ist.

http://www.fr-online.de/frankfurt/uniklinik-frankfurt-kreative-mittagspause,1472798,30690026.html

–> dazu auch 21.5. Bußgeld gegen Uniklinik verhängt (zum Artikel bei fr-online)

11.5.

Ein Aussetzen der Pflegenoten wird es mit uns nicht geben“, sagte die Pflegeexpertin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Das System der Kontrollen der Pflegeheime sei durchaus wirksam – „sonst hätte es keine Schließungen von Pflegeeinrichtungen in den vergangenen Jahren gegeben.“

http://news.feed-reader.net/ots/3019561/

11.5.

Brandenburg – Havel

Krankenschwester wehrte sich ein Jahr gegen Entlassung

Zum einen hatte die Arbeitgeberin der Stationsleiterin vorgeworfen, sie habe gewusst, dass eine offenbar tablettensüchtige Mitarbeiterin Medikamente aus dem Arzneischrank der Krankenstation stiehlt. (…) Der zweite große Vorwurf betraf die so genannte „Kaffeekasse“ oder „Trinkgeldkasse“, (…) Die Arbeitgeberin hatte behauptet, dass die Stationsleiterin Geld aus der Kasse unterschlagen und zudem ihre Gewalt über die Kasse als Machtinstrument gegen ihre Kollegen eingesetzt zu haben. Ob etwas an den Vorwürfen dran ist wurde vor Gericht nicht vertieft.

http://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Neunmal-gekuendigt-nun-weiter-beschaeftigt

11.5.

Augsburg

Laut Schalm gibt es die personellen Engpässe in der Rheumatologie bereits seit Jahren. Ursprünglich habe es dort vier Planstellen für Ärzte gegeben, später nur noch zwei bis drei. Heute sei nur noch eine einzige Fachärztin verblieben. Diese habe inzwischen ebenfalls gekündigt.

Aus Sicht von Rheumapatienten kommt noch ein weiteres Problem hinzu: ein häufiger Personalwechsel. „Die Ärzte in der Rheumatologie kommen und gehen“, sagt Heidrun Mayer. Innerhalb weniger Jahre hätten mehrere Fachärzte in der Rheumatologie gekündigt. Ein neuer Leiter des Bereichs, der zum 1. Januar ans Klinikum kommen sollte, habe seine Bewerbung zurückgenommen. Mayer vermutet ein „Führungsproblem“ in der III. Medizinischen Klinik des Klinikums als Ursache.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Rheumakranke-sind-sauer-aufs-Klinikum-id34016107.html

11.5.

Thüringen

Altenpflege: Nur für jede siebte Fachkraft-Stelle gibt es Bewerber

http://www.welt.de/regionales/thueringen/article140774323/Nur-fuer-jede-siebte-Fachkraft-Stelle-gibt-es-Bewerber.html

7.5.

[Thüringen]

Die Pflegekassen seien sofort bereit, höheren Pflegesätze zu bezahlen, wenn dadurch die Gehälter der Beschäftigten in Branche stiegen. Ähnlich äußerte sich auch ein Sprecher der AOK Plus. Beide griffen gleichzeitig die Betreiber von privaten Pflegeeinrichtungen an, die in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert hatten, die Pflegekassen wollten keine höheren Pflegesätze zahlen, sodass es nicht möglich sei, die Beschäftigten in der Branche besser zu bezahlen. „Das Gejammere der Betreiber von einigen Einrichtungen ist aus meiner Sicht seit Jahren auch durch das eigene Verhalten verursacht. Nämlich, immer mehr Geld zu fordern, aber nicht wirklich damit etwas zu verbessern, außer die eigene Ertragslage“, sagte Schmitt.

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Kassen-offen-fuer-hoehere-Gehaelter-in-der-Pflege;art83467,4069952

7.5.

Pflegekräfte gehen auf die Straße

Die Enttäuschung über die Politik und die Unzufriedenheit sind groß Es wird laut werden in Nürnberg. Am kommenden Dienstag nämlich gehen Pflegekräfte aus Franken und vermutlich darüber hinaus auf die Straße. Michael Groß, der Sprecher der Veranstalter und zugleich Geschäftsführer des Caritasverbandes Nürnberger Land, nimmt kein Blatt vor dem Mund. Die Pflegekräfte seien enttäuscht, dass Politiker ihre Probleme sowie jene der alten Menschen offenbar immer noch nicht ernst genug nehmen. „Die Unzufriedenheit bei denen, die in der Pflege arbeiten, ist groß“, sagt er.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/muenchen-pflegekraefte-gehen-auf-die-strasse-1.2469600

6.5.

Jede fünfte deutsche Klinik klagt über Personalmangel

23 Prozent der deutschen Kliniken sind nur bedingt bis gar nicht in der Lage, dem Mangel an Ärzten, Pflegepersonal oder in der Verwaltung zu begegnen. Jedes zehnte Krankenhaus spricht sogar von Personalnotstand. Das ergibt eine Studie des Marktforschungsinstituts Forsa, …

http://www.kma-online.de/nachrichten/namen___nachrichten/krankenhaus-studie-jede-fuenfte-deutsche-klinik-klagt-ueber-personalmangel___id__35254___view.html?utm_content=buffer17423&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

6.5.

Warum schließen wir unsere Alten in Heimen weg?

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article140574870/Warum-schliessen-wir-unsere-Alten-in-Heimen-weg.html

5.5.

[Hamburg]

Im Klinikum St. Georg wurden zehn Patienten so gravierend unterbestrahlt, dass die Behandlung keinerlei Wirkung hatte. (…) „Fünf von ihnen waren Palliativ-Patienten, bei denen es um Schmerz-Linderung und Lebensverlängerung ging.“ „Man hat sonst eigentlich nur mit Einzelfällen zu tun und nicht mit einer solchen Serie von Fehl-Bestrahlungen.“ (…) „Die völlig unübersichtliche Aktenführung ohne Register gefährdet letztendlich auch die Patientensicherheit.“ Unglaublich: Diese Mängel bestehen mindestens seit 2009 und wurden nicht abgestellt.

http://www.mopo.de/politik/strahlen-skandal-in-st–georg-gutachter-bestaetigt-mopo-enthuellungen,5067150,30625740.html

4.5.

[Nordrhein-Westfalen]

Pflege-Nachtdienst [soll] das Verschwinden eines Bewohners nicht bemerkt haben und nicht auffindbar gewesen sein. (…) Seine [beiden] Mandanten seien anschließend vollauf mit Zimmerkontrollen, Versorgung und Pflege der 92 Bewohner beschäftigt gewesen seien. Weder die Türklingel noch die zentralen Telefone auf den Stationen seien in vielen der Bewohnerzimmer zu hören. Außerdem sei seit geraumer Zeit von den Mitarbeitern bemängelt und über einen technischen Bericht belegbar, „dass die mobilen Pager defekt sind und nicht verlässlich funktionieren“. Die ganze Situation wäre vermeidbar gewesen, sagt Löbbecke, wenn Cura, wie von vielen Mitarbeitern gewünscht, einen Nachtpförtner einstellen würde.

http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/cura-seniorencentrum-klagt-gegen-gladbecker-betriebsrat-id10637670.html

siehe auch: 10.7. Seniorenzentrum fehlen Pflegekräfte – Bewohner verlegt http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/seniorenzentrum-fehlen-pflegekraefte-bewohner-verlegt-id10871297.html

und 11.8. CURA-Prozess in Gladbeck geht in die nächste Runde (Original – WAZ -hier: http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/cura-prozess-in-gladbeck-geht-in-die-naechste-runde-id10978891.html#plx522577654

zum zweiten Teil Mai 2015 KLICKE

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s