Taschentücher raus: „Sie verdienen ja nichts!“

Achtung: Neverending thread!

Zitat aus einem Facebook-Kommentar:

Kein Profit für Betreiber. Nur für Vermieter und da in der Realität auchnicht viel. Sorry euer Feindbild zerstören zu müssen.

OK … Schaun wir doch mal. Bei simpler Benutzung der Suchfunktion lassen sich allein in diesem Blog locker folgende Angaben finden:

24.5.

Die Rhön-Klinikum AG hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund 1,23 Milliarden Euro erwirtschaftet .

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/chef-der-herzchirurgie-fordert-krankenhausgeschaeftsfuehrer-auf-zu-giessen-und-marburg-stellung-zu-nehmen_15255840.htm

8.4.

Acht Millionen Euro Gewinn erwirtschaftete der Berliner Krankenhauskonzern Vivantes im Jahr 2014.

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/04/berliner-krankenhauskonzern-vivantes-stellt-jahresbilanz-vor.html

25.2.

Charité erwirtschaftet Überschuss von 7,6 Mio Euro

Kein Profit? Nicht viel???

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Weitere Suche ergab Folgendes.

Maternus – 30. April 2015

Die Geschäftszahlen 2014 belegen eine klare Trendwende hin zu einer positiven Unternehmensentwicklung für die Maternus-Kliniken AG. Die Umsatzerlöse wuchsen um 8,4 Mio. Euro bzw. 7,5 Prozent auf 122,0 Mio. Euro.

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/maternuskliniken-deutlich-gestiegene-umsatzerloese-und-ueberproportionale-ergebniszuwaechse-geschaeftsjahr-belegen-die-trendwende-fuer-das-unternehmen/?companyID=854&newsID=865177

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CURANUM

UPDATE

Seit Februar gehört Curanum zur Korian Deutschland AG, die ihrerseits zur französischen Korian-Medica S.A. gehört.

„Die Gesellschaft CURANUM Holding GmbH nimmt für das Geschäftsjahr 2014 die Befreiungsvorschriften des § 264 Absatz 3 HGB bezüglich Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 in Anspruch.“

siehe bundesanzeiger.de –> Meldung vom 10.2.2015, zu finden als: „§§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014 – Curanum AG (München“

und wieder:

„Die Korian Deutschland AG macht von der Möglichkeit des § 291 Abs. 2 HGB Gebrauch und erstellt keinen eigenständigen Konzernabschluss bzw. Konzernlagebericht.“ (ebenfalls: Bundesanzeiger.de, Suche nach: Korian Deutschland AG)

(daher hier was Älteres: 5.11. 2014:)

Heute veröffentlicht die Curanum AG als größte börsennotierte Pflegeheimbetreiberin Deutschlands ihren dritten Quartalsbericht 2014. Der Umsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 um 2,4% auf 224,3 Mio. EUR und das operative EBITDA nimmt um 20,0% auf 28,8 Mio. EUR (Vorjahr: 24,0 Mio. EUR) zu. Damit konnte CURANUM mit einem Ergebnis nach Steuern von 6,2 Mio. EUR die stabile Entwicklung des letzten Quartals fortsetzen.

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/curanum-stabile-entwicklung-dritten-quartal/?companyID=597&newsID=822529

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Marseille-Kliniken – Jahresabschlussbericht für das Geschäftsjahr 2013-2014

Vor dem Hintergrund des bestehenden Fachkräftemangels und der gesetzlichen

Rahmenbedingungen sind wir mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Die Ergebnisver-

schlechterung mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 3,6 Mio. EUR (Vor-

jahr: 6,7 Mio. EUR) entspricht dagegen nicht unseren Vorstellungen und ist maßgeb-

lich durch Einmal- und Sondereffekte geprägt, die im Detail in Textziffer 2.4 „Ertrags-

lage“ erläutert sind. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis konnte jedoch von 9,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 10,0 Mio. EUR verbessert werden.

http://www.marseille-kliniken.de/pdf/investor_relations/hauptversammlung/hv_2014_115/jahresabschluss_31_10_2014.pdf

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Helios

UPDATE:

25.2.2015

„Die Fresenius-Krankenhaus-Tochter Helios hatte vergangenes Jahr 41 Kliniken vom Rivalen Rhön-Klinikum übernommen. Dadurch schoss ihr Umsatz um mehr als die Hälfte nach oben … Die Einbindung der neuen Häuser sei außerdem günstiger als gedacht, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider.

Im Gesamtkonzern sorgten die Helios-Zahlen für kräftiges Wachstum: Den Umsatz steigerte Fresenius um 14 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte der Überschuss um knapp 6 Prozent auf rund 1,1 Milliarden. Aus eigener Kraft wuchs das Geschäft aber lediglich um 4 Prozent. Doch 2015 will der Konzern eine Schippe drauflegen und die Erlöse währungsbereinigt um 7 bis 10 Prozent steigern, den Gewinn sogar um 9 bis 12 Prozent.“

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/einsparungen-in-den-usa-setzen-dialysekonzern-fmc-zu-a-1020365.html

Besonders genau ist das nicht, wenn auch aussagekräftig.

Auf der Suche nach Konkretem begegnet uns die Meldung im Bundesanzeiger,

„Die HELIOS Kliniken Taunus GmbH hat für das Geschäftsjahr 2014 von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht“

(Quelle: bundesanzeiger.de, Meldung vom  10.2.2015 zu finden unter: „§§ 264 Abs. 3, 264b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014 – Fresenius SE & Co. KGaA (Bad Homburg v. d. Höhe)“ )

UND Auf der Homepage von Helios ein Bericht zum Geschäftsjahr 2012:

„HELIOS hat das Geschäftsjahr 2012 sehr erfolgreich abgeschlossen. Der Umsatz konnte deutlich um 535,6 Millionen Euro auf 3.200,2 Millionen Euro gesteigert werden.“

http://www.helios-kliniken.de/fileadmin/user_upload/Helios-Klinken.de/Ueber_HELIOS/GB2012/HELIOS_Finanzbericht_2012.pdf

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