Presse: Juni 2015 (Teil 2)

–> Juni Teil 1 HIER: Klick! <–

30.6.15

Pflegenotstand am FEK: Nur sechs Minuten pro Tag für die Pflege

Schleswig-Holstein

http://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/nur-sechs-minuten-pro-tag-fuer-die-pflege-id10099506.html

29.6.2015

NÜRNBERG – Fleischbrei, Leberpüree und Kirschkuchen ohne Kirschen: Das sind die täglichen Mahlzeiten von Jürgen. Der Frührentner lebt in einem Altenheim in Nürnberg und zeigt seit rund einer Woche der Welt via Facebook, was ihm dort serviert wird. Doch er möchte nicht nur Mitleid – sondern auch, dass sich etwas ändert.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/facebook-hit-rentner-knipst-ekel-essen-in-nurnberger-altenheim-1.4482994

29.6.15

An deutschen Kliniken wird das Arbeitszeitgesetz teilweise bewusst missachtet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Hartmannbundes unter seinen in Krankenhäusern angestellten Mitgliedern. Diese hätten zum Teil von offenen Drohungen berichtet, ihre Weiterbildung nicht beenden zu können oder keine Vertragsverlängerung zu bekommen, wenn sie ihre Überstunden dokumentieren – wie vom Arbeitszeitgesetz gefordert. Auch würde die Dokumentation von Überstunden mit der Begründung untersagt, das Gewerbeaufsichtsamt könne kommen und eine Strafe verhängen.

https://www.station24.de/news/-/content/detail/13185883

28.6.

Berlin

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat den Krankenhäusern in Deutschland vorgeworfen, auf Kosten der Pflege zu sparen. Nach einer Statistik der Stiftung ist die Zahl der Behandlungen in Krankenhäusern in den Jahren von 1991 bis 2013 um ein Viertel auf 19 Millionen im Jahr gestiegen, während die Zahl der Pflegekräfte um drei Prozent auf 316.000 sank. In diesem Zeitraum sei auch die Zahl der Ärzte um mehr als die Hälfte auf 147.000 angewachsen. (…) Interessant ist an der Statistik der Stiftung, dass die höchsten Zuwachsraten bei den Ärzten in den alten Bundesländern zu verzeichnen sind: in Rheinland-Pfalz mit 75,68 Prozent, in Bayern mit 75,19 Prozent, in Hamburg mit 67,86 Prozent und in Baden-Württemberg mit 61,95 Prozent.

http://www.rundschau-online.de/wirtschaft/sparen-auf-kosten-der-pflege–patientenschuetzer-klagen-krankenhaeuser-an,15184892,31061010.html?dmcid=sm_tw

27.6.

Asklepios-Kliniken Hamburg durchsucht

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat am Mittwoch Teile der Asklepios-Kliniken Altona und Wandsbek durchsucht und Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen einen Arzt aufgenommen. (…) Nach NDR Recherchen erkannte der behandelnde Arzt offenbar nicht die Schwere seiner Erkrankung und verwies ihn ins Wartezimmer.

Bei dem „jungen, sonst gesunden Patienten“ sei eine „lebensbedrohliche Erkrankung übersehen worden“. Außerdem deuten Gefährdungsanzeigen des Klinikpersonals auf eine Überlastung der Ärzte hin.

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Staatsanwaltschaft-Hamburg-durchsucht-Asklepios-Kliniken,wandsbek206.html

27.6.15

Nach Gewerkschaften und Klinikbetreibern kritisiert auch die Deutsche Stiftung Patientenschutz den Mangel an Pflegekräften in den Krankenhäusern.

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article143163181/Patientenschuetzer-kritisieren-Pflegenotstand.html

26.6.15

Heinz Rinas zieht seine Klage kurzfristig zurück

Allein im Verfahren um die fristlose Kündigung des ehemaligen Chefs unter anderem der drei städtischen Seniorenheime wäre Rinas konfrontiert worden mit zahlreichen Fällen, in denen ihm zur Last gelegt wird, sich aus seiner exponierten Stellung heraus persönlich bereichert zu haben.
http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/heinz-rinas-zieht-seine-klage-kurzfristig-zurueck-id10820458.html#plx1789353341

26.6.

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen haben am Donnerstag die Schließung einer Vielzahl von Krankenhäusern gefordert. Nur wenn »überflüssige Klinikstandorte« abgebaut würden, stehe für die übrigen Häuser genügend Pflegepersonal zur Verfügung, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands. Viele Kliniken würden Gelder der Krankenkassen nicht für mehr Beschäftigte, sondern für Geräte ausgeben.

https://www.jungewelt.de/2015/06-26/040.php?utm_content=buffer8eb65&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

26.6. (3Sat)

„Investieren Sie in ein Pflegeheim, 7,25 Prozent Rendite pro Jahr, Einnahmen staatlich garantiert.“ Der Satz aus dem Werbeprospekt eines Immobilienfonds wirkt wie ein Versprechen aus den Zeiten vor der Finanzkrise. Wie kann man mit Altenheimen so viel Geld machen? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?

Immer wieder hört man vom Pflegenotstand, zu niedrigen Pflegesätzen und schlechter Bezahlung der Pflegekräfte. Doch trotz widriger Rahmenbedingungen lässt sich anscheinend auch viel Geld mit der Altenpflege verdienen.

http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/182369/index.html

25.6.

Laumann gibt Ländern Schuld an der Pflegemisere

Laumann betonte dabei: „Der Adressat dieser Proteste bin weder ich noch der Bundesgesundheitsminister, sondern es ist neben der Charité vor allem das Land Berlin .“ Der Streik sei im Kern ein Streik gegen die Politik der Länder. „Geld, das auch für Pflegepersonal bestimmt ist, wird in den Gebäude-Unterhalt gesteckt und somit zweckentfremdet“, rügte Laumann. Im Gesetzentwurf für die Krankenhausreform sei „unmissverständlich festgehalten“, dass die Länder verpflichtet seien, die Investitionskosten ihrer Kliniken zu finanzieren.

http://www.wirtschaft.com/laumann-gibt-laendern-schuld-an-pflege-misere/

Siehe dazu auch: 25.6. Focus online – Ausführliches Interview mit Laumann, in dem ebenfalls dieser Punkt herausgestellt wird.

(Anmerkung von mir: Hier gibt es nicht nur einen der wenigen konkreten Lösungsansätze – HIER GIBT ES GELD. Aber es scheint niemanden zu kümmern… Seltsam.)

http://www.focus.de/politik/deutschland/karl-josef-laumann-im-focus-online-interview-cdu-politiker-ich-habe-verstaendnis-fuer-die-schwestern-und-pfleger-die-streiken_id_4774726.html

25.6.

[Augsburg]

Schließung eines Altenheims: Fehlt die Strategie?

Am Donnerstag stimmt der Stadtrat über die Schließung des städtischen Jakobsstifts ab.

(…) Die beiden Mitglieder der Ausschussgemeinschaft fragen sich, warum es auch in diesem Fall heißt, die Stiftungen als Eigentümer könnten eine Renovierung nicht stemmen. Allein für das Jakobsstift bekämen sie 700000 Euro Jahresmiete. „Was passiert damit?“

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Schliessung-eines-Altenheimes-Fehlt-die-Strategie-id34533942.html

24.6.

[Augsburg]

Aus für Jakobsstift (Kommentar)

Es ist schade, dass es offenbar nicht möglich ist, den Pflegebereich nach und nach auslaufen zu lassen und andere Bereiche parallel aufzubauen. (…)

Die Verantwortlichen versprechen nun, dass sie alles dafür tun, den Senioren den Umzug erträglich zu gestalten. Das wird der höchste Maßstab sein, an dem sie sich messen lassen müssen, um den Vorwurf auszumerzen, den Angehörige ihnen machen: „Es zählen nur noch die Zahlen, nicht die Menschen.“

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Aus-fuer-Jakobsstift-Sorge-um-Senioren-id34518302.html

23.6.

Aus für Marienhospital Emsdetten

In einer Hausmitteilung haben die Geschäftsführer Dr. Andreas Eichenauer und Ulrich Scheer am Dienstagmittag mitgeteilt, dass die Schließung von Emsdetten „aufgrund der Knappheit der Personalressourcen früher als bisher geplant erfolgen muss“. (…) Das deutet darauf hin, dass die Krankenhaus-Akte auch in Münster mittlerweile als hoch sensibles Politikum gehandelt wird. Am Donnerstag hatte Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes bestätigt, dass die geplatzte Übernahme durch die Siftungen eine neue Situation darstelle, die Schließung Emsdettens und der Fahrplan zumindest neu geprüft würden. Während Verfahrensbeteiligte offen darüber sprechen, dass vorbereitende Schritte für die geplante Übernahme und Schließungen von Abteilungen nur nach Rücksprache mit der Bezirksregierung erfolgt seien, pocht diese darauf, „nur informell beteiligt“ worden zu sein. http://mobil.emsdettenervolkszeitung.de/staedte/emsdetten/48282-Emsdetten~/Klinikleitung-beschliesst-vorzeitiges-Ende-Krankenhaus-schliesst-Freitag;art954,2745609

23.6.

Immer weniger Pflegekräfte für immer mehr Patienten

Musste 1991 eine Vollzeitkraft rechnerisch 45 Fälle versorgen, waren es 2013 schon 59. Die Zahl der Behandlungsfälle stieg bundesweit um 28,9 Prozent auf fast 19 Millionen. Gleichzeitig ging das Personal, in Vollzeitkräften gerechnet, um 1,2 Prozent auf 316 000 zurück.

Massiv gestiegen ist auch die Zahl der Pflegekräfte, die über das vereinbarte Pensum hinaus zu arbeiten hatten – wie eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes ergab.

http://www.tagesspiegel.de/politik/notstand-in-den-krankenhaeusern-immer-weniger-pflegekraefte-fuer-immer-mehr-patienten/11955246.html

23.6.

UKGM-Tarifverhandlungen – Ganztägiger Warnstreik am 24. Juni

(Marburg)

http://www.das-marburger.de/2015/06/ukgm-tarifverhandlungen-ganztaegiger-warnstreik-am-24-juni/

22.6.

[Nürnberg]

Die Zahl der „erheblichen Mängel“ bei den Kontrollen der 99 Pflegeinrichtungen in der Stadt hat drastisch zugenommen. Waren es 2013 gerade einmal vier gravierende Vorkommnisse, stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 32 an. (…) Bei erheblichen Mängeln in der Gesundheit geht es immer um die Gesundheit oder das Leben der Patienten … In einem Fall wurde sogar ein Heimbewohner mehrere Stunden auf der Toilette „vergessen“.

http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/heimaufsicht-alarmiert-drastischer-anstieg-der-pflegemangel-1.4466692

22.6.

[Berlin] Charité

Allein seit Beginn der Gespräche haben Beschäftigte laut ver.di mehr als 800 Gefährdungsanzeigen bei der Klinikleitung vorgebracht, um dieser die prekäre Personalsituation vor Augen zu führen und auf die Konsequenzen aufmerksam zu machen. Doch auf eine Reaktion warten sie in den meisten Fällen vergeblich. »Dieser Streik hätte schon längst durch ein konstruktives Verhalten der Charité am Verhandlungstisch vermieden werden können«, sagte Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel am Donnerstag.

http://www.jungewelt.de/2015/06-22/015.php

lesenswert dazu: Tagesspiegel 21.6. „Von Bett zu Bett hetzen bis einer was vergisst“

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/streik-an-der-charite-von-bett-zu-bett-hetzen-bis-einer-was-vergisst/11943850.html

21.6.

TV: Pflegenotstand in hessischen Krankenhäusern

Stellenabbau, Überstunden, Resignation – immer mehr Pflegekräfte in hessischen Krankenhäusern schlagen Alarm. Allein in Hessen fehlen hunderte Pflegekräfte und die Patienten leiden darunter. Besonders prekär ist die Lage in den Horst- Schmidt- Kliniken in Wiesbaden und in der Uniklinik Gießen-Marburg. Durch die Privatisierung müssen in diesen Kliniken Gewinne erwirtschaftet werden, um Aktionäre zu bedienen.

http://www.ardmediathek.de/tv/defacto/Pflegenotstand-in-hessischen-Krankenh%C3%A4us/hr-fernsehen/Video?documentId=29140346&bcastId=3437388

20.6.

[Frankfurt]

Pflege- und Altenheime in Frankfurt schlagen Alarm

(…)

Vor allem Leiter von Alten- und Pflegeheime klagen, dass sie kaum noch Ärzte finden, die Hausbesuche machen. (…)

Es sei eine Misere. „Die meisten Ärzte wollen nur gesunde, junge Patienten haben. Ist jemand mehrfach erkrankt, wie viele Menschen in Seniorenheimen, ist es für sie nicht lukrativ.“

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Pflege-und-Altenheime-in-Frankfurt-schlagen-Alarm;art675,1455242

19.6.

Laumann kritisiert Wohnkosten in Heimen

Mit Sorge sieht BMG- Staatssekretär Laumann steigende Wohnkosten in den Pflegeheimen.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/888706/pflege-laumann-kritisiert-wohnkosten-heimen.html

18.6.

Katharinenspital Forchheim, offener Brief des Heimbeirats an den OB und die Stadträte, via Facebook

Bei der Bewohnerversammlung sagte der Oberbürgermeister Stumpf: „das Spital muss abgerissen werden, obwohl es noch nicht ganz abgezahlt worden ist“.

Als Bürger der Stadt Forchheim möchten wir wissen, wie auf Gebäude, die teilweise mit Stiftungsgeldern gebaut wurden, nach 50 bzw. 35 Jahren noch Schulden sein können?

Der Oberbürgermeister Stumpf behauptet in der Bewohnerversammlung, dass das Personal durch die Tarifgebundenheit zu teuer ist. Der Oberbürgermeister merkt an, dass für jede Vollzeitstelle bis zu 5000.- Euro im Jahr von der Stiftung „zugeschossen“ werden muss.

Wir bitten um eine Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung.

Für die Pflege beteiligt sich ein Bewohner der Pflegstufe 1 immerhin mit 21.963 Euro im Jahr. Von drei Bewohnern in der Pflegestufe 1 muss ein Pflegemitarbeiter gezahlt werden.

Wir bitten darum, dass in einer öffentlichen Stadtratssitzung offengelegt wird: Wieviel kostet das Personal im Jahr und welche Einnahmen aus Pflege und Verpflegung stehen dem gegenüber?

https://www.facebook.com/ProKSFo/posts/485047411661337

17.6.

Herr Rauch, was passiert, wenn Baden-Württemberg die Pflegekräfte ausgehen?

Dann werden sich immer weniger Fachkräfte um immer mehr Alte kümmern müssen. Das führt dazu, dass die Preise für qualitativ hochwertige Pflege in den Himmel schießen. Dann können sich nur noch die Superreichen eine gute Betreuung leisten und der Rest muss nehmen, was er bekommt, oder ist ganz auf sich allein gestellt.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zu-wenig-arbeitsmigranten-gute-pflege-bald-nur-noch-fuer-superreiche.7a215584-c1a3-47b4-a81d-3c0abcd64c82.html

17.6.

Berlin

Charité will einstweilige Verfügung gegen Streik der Pflegekräfte erwirken

Die Berliner Charité wehrt sich gerichtlich gegen die angekündigten Streiks des Pflegepersonals. «Wir haben unseren Anwalt beauftragt, eine einstweilige Verfügung gegen den Streik einzureichen beim Arbeitsgericht», sagte der Ärztliche Direktor, Ulrich Frei, am Mittwoch in Berlin.

http://www.welt.de/regionales/berlin/article142632965/Charite-will-Streik-mit-einstweiliger-Verfuegung-verhindern.html

17.6. (- ver.di-Mitteilung via Facebook)

UKH Trier

Ultimatum an Klinikleitung bis 1.10.15

von den Kollegen der NC 02

Forderung: Einstellung dreier weiterer examinierter PK’s für NC 02

Sonst nicht mehr länger bereit gegen Arbeitszeitgesetze zu verstoßen, z.B. nicht mehr aus dem Frei kommen, nicht länger als 10 Stunden am Stück arbeiten… Bei Überlastung nur noch Notdoku.

(Merkt jemand was?)

https://www.facebook.com/PflegepersonalaufdieStrasse/photos/a.527413524027651.1073741830.283584878410518/589846861117650/?type=1&permPage=1

17.6.

[Baden-Württemberg]

Dem Land gehen die Pflegekräfte aus

Im Jahr 2030 werden in Baden-Württemberg rund 20.000 Fachkräfte in der Altenpflege fehlen. Das sagte Arbeitsagenturchef Christian Rauch den „Stuttgarter Nachrichten“.

„Der Mangel im Altenpflegebereich wird dazu führen, dass wir bis 2030 rund 15.000 Fachkräfte zu wenig haben“, so der Leiter der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA), Christian Rauch. „Da im Pflegebereich viele Menschen in Teilzeit arbeiten, sprechen wir hier von wesentlich mehr Personen. Es werden rund 20.000 Pflegekräfte fehlen.“

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/bw-arbeitsagenturchef-warnt-dem-land-gehen-die-pflegekraefte-aus/-/id=1622/did=15686542/nid=1622/13gzxov/index.html

16.6.

Medizin gegen Profitgier

Krankheit ist in der stationären Versorgung zum Geschäftsmodell geworden. Bereits 2012 konnte diese Krankenhausindustrie mehr als 800 Millionen Euro Rendite verbuchen. Seitdem hat sich der Konzentrationsprozess weiter beschleunigt. Einzelne Gewinnquoten bewegen sich bei 15 Prozent.

Krankenschwestern und Pflegekräfte machten in Berlin darauf aufmerksam, wie durch den starken Kostendruck, durch die ständige Personalunterbesetzung, durch unrealistische Zielvorgaben für ihre Arbeit, durch verordnete Einspar- und Ersatzlösungen die Behandlung der Patienten stark beeinträchtigt wird und sie selbst physisch und psychisch unter Dauerbelastung leiden.

http://www.jungewelt.de/2015/06-16/017.php

16.6.

Razzia bei Pflegedienst

130 Polizeikräfte, 16 Steuerfahnder und vier Staatsanwälte haben am Dienstag bei einer Razzia in Mecklenburg-Vorpommern 52 Büros und Räume eines privaten Pflegedienstes in Rostock, Bentwisch, Dummerstorf sowie in Berlin durchsucht. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll die Firma Leistungen in Millionenhöhe erschwindelt haben. Vier Personen wurden festgenommen.

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Millionen-Betrug-Razzia-bei-Rostocker-Pflegedienst,razzia428.html

–> Juni Teil 1 HIER: Klick! <–

Advertisements

2 Gedanken zu “Presse: Juni 2015 (Teil 2)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s