Presse: 2012

2013 HIER //// 2014 HIER //// 2015 siehe „Archiv: Pressemeldungen“ (rechts)

2012 (–>Genaues Erscheinungsdatum unklar)

Versorgung geriatrischer Patienten: Die Hälfte der Pflegenden wird körperlich attackiert

Ein Wissenschaftlerteam der Universität Hamburg hat in der bislang umfangreichsten Untersuchung, die es zu dieser Fragestellung in Deutschland gibt, retrospektiv die Häufigkeit von verbalen und körperlichen Angriffen auf Ärzte und Pflegende in der Geriatrie und die Effekte von präventiven Schulungen untersucht. Außerdem wurde nach der psychischen Belastung nach solchen Attacken gefragt.

Dtsch Arztebl 2012; 109(51-52)

http://www.aerzteblatt.de/archiv/133833/Versorgung-geriatrischer-Patienten-Die-Haelfte-der-Pflegenden-wird-koerperlich-attackiert?s=Gewalt+Pflege

Link zur Studie hier: http://bmjopen.bmj.com/content/2/5/e001420.full.pdf+html

9.12.2012

Scheinabrechnungen: Betrüger-Ring kassierte Millionen mit Pflegedienst

Kassieren, ohne zu helfen – mit dieser Masche soll ein Bremer Pflegedienstunternehmen die deutschen Krankenkassen um mehrere Millionen Euro erleichtert haben. Laut einem Zeitungsbericht sind auch Ärzte sind in den Skandal verwickelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/betruegerring-hat-mit-falschem-pflegedient-millionen-erschwindelt-a-871801.html

(Erscheinungsdatum unklar – Presseberichte häufen sich um den 19.11. 2012 herum): Bertelsmann-Stiftung Pflegereport 2030

„Der Pflegereport der Bertelsmann Stiftung prognostiziert, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2030 um 50 Prozent steigt. Zugleich nimmt die Zahl derjenigen ab, die in der Pflege arbeiten. Demnach werden fast 500.000 Vollzeitkräfte in der Pflege fehlen, wenn sich die derzeiten Trends fortsetzen.“

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/pflege-vor-ort/projektthemen/pflegereport-2030/

Kurzfassung hier https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/44_Pflege_vor_Ort/DL_Themenblatt_Pflegereport_2030.pdf

Gute Zusammenfassung hier: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52438/Studie-warnt-vor-500-000-unbesetzten-Stellen-in-der-Pflege-2030

12.11.2012

WDR

Pflegeheim Monopoly – Wenn der alte Mensch zur Ware wird

(einige Spielarten und skrupellose Geschäftemacher in der Brache Altenpflege.)

auf youtube verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=-8ti_vT-wlQ

7.11.2012

MDR

Der Pflegenotstand – wer kümmert sich um die Alten?

Dieser 30minütige Beitrag von Tobias Wilke wirft einen kurzen Blick auf einpaar aktuelle Facetten der Pflege. Personalschlüssel (jeder Pflegemitarbeiter versorgt im Schnitt 12,5 Hilfebedürfige) Fachkräftemangel (auf 100 freie Stellen kommen aktuell 38 Bewerber) Minutenpflege (in den neuen Bundesländern zahlen die Kassen deutlich weniger als in Westdeutschland.) Pflegenoten die das Gegenteil von dem bescheinigen, was Pflegekräfte, Bewohner und Angehörige wahrnehmen.  Personell liegt Deutschland an vorletzter Stelle in Europa. Probleme über Probleme, doch die Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums vermittelt die für Politiker übliche Zuversicht.   Am Ende ein schöner Kommentar eines Heimbewohners.

http://pflege-shv.de/index.php?page=interessante-beitraege-zur-pflege

(Zitat von pflege-shv.de, der Film ist online wohl nicht verfügbar.)

28.10.2012

Pflegekräfte: Moderne Mägde

Der Segen kostet jeden Monat 5.000 Euro – das Luxusmodell der Heimpflege, das sich nur leisten kann, wer vorher reich geworden ist. Für Frau Vogel bleiben von den 5.000 Euro der Brunners im Monat nur 1.100 Euro netto übrig – für drei Wochen Dauerbereitschaft: 14 Tage Pflege rund um die Uhr, dann eine Woche frei. Das ist der Rhythmus. 504 Stunden auf Abruf, jeden Monat.

http://www.zeit.de/2012/43/Pflegekraefte-Pflegenotstand-Heimpflege

27.10.2012

Teure Pflege: 400.00 Senioren können Altenheim nicht mehr zahlen

(…) Die Krankenkassen diskutieren nun kostengünstigere Modelle, wonach deutsche Pflegefälle im Ausland versorgt würden.

Berlin – Die Zahl der Senioren, die ihre Pflege nicht mehr selbst bezahlen können, ist in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich gestiegen. Das geht aus noch unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die der „Welt am Sonntag“ nach eigenen Angaben vorliegen. Demnach ist die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege im Jahr 2010 um rund fünf Prozent gestiegen, auf etwa 411.000 Bedürftige – drei Viertel von ihnen leben in Heimen. Die Ausgaben für die staatliche Sozialleistung „Hilfe zur Pflege“ sind demnach im Jahr 2010 auf mehr als 3,4 Milliarden Euro gestiegen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hunderttausende-senioren-koennen-ihre-altenpflege-nicht-mehr-zahlen-a-863822.html

22.10.2012

Nach dem Tod eines Frühchens in der Berliner Charité ist ein weiteres Baby, das sich ebenfalls mit dem Darmbakterium Serratia marcescens infiziert hat, außer Lebensgefahr. (…)

Unterdessen teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Montag mit, dass sie nach dem am Wochenende bekannt gewordenen Todesfall des Frühchens wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

(…) Nach Angaben der Charité sind derzeit insgesamt sieben Babys an der Serratien-Infektion erkrankt. Bei weiteren 16 Patienten wurde der Keim positiv nachgewiesen, ohne allerdings eine Erkrankung auszulösen.

http://www.taz.de/!5081221/

–> 4.10.

11.10.2012

ARD

Das Hamburger Unternehmen „Pflegen und Wohnen“ wirbt mit angeblichen Top-Leistungen. Doch ehemalige Bewohner berichten von schwerwiegenden Pflegemängeln.

http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Wenn-das-Altenheim-zum-Albtraum-wird/Das-Erste/Video?documentId=12067782&bcastId=310918

4.10.2012

Zu wenig Personal, mangelhafte Umsetzung von Empfehlungen: Gutachter Walter Popp macht die Gesundheitssenatorin für den Hygiene-Skandal auf der Frühgeborenenstation im Klinikum Bremen-Mitte mitverantwortlich. Die Mitarbeiter trügen die „geringste Verantwortung“ für den Tod mehrerer Säuglinge.

http://www.spiegel.de/panorama/fruehchen-tode-in-bremen-gutachter-erneuert-vorwuerfe-gegen-senatorin-a-859523.html

–> 22.10.

30.8.2012

Nicht wir – die Kassen sind schuld.

Nicht die Altenheime haben Schuld daran, dass es so viele Pflegeskandale gibt, sondern die Krankenkassen. Das zumindest sagt eine Gruppe von Heimleitern, die sich den Fakten stellen.

Alte, pflegebedürftige Menschen, die stundenlang in ihrem Urin liegen gelassen werden oder sich in ihren Betten wundliegen, weil die Pfleger keine Ausbildung haben; ein Pfleger, der ganz allein eine Station mit 34 Bettlägerigen bearbeiten muss: In den letzten Tagen häuften sich die Berichte über solche Pflegeskandale, vor allem aus Süddeutschland.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108887216/Nicht-wir-die-Kassen-sind-schuld.html

10.8.2012

Arbeitsagentur: Regierungspläne für Pflegefachkräfte unzureichend

Die von der Bundesregierung geplante Initiative gegen den Fachkräftemangel in der Pflege geht der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht weit genug. „Wir haben heute schon einen gravierenden Mangel an examinierten Altenpflegern“, sagte Vorstandsmitglied Raimund Becker der „Welt“ (Freitagsausgabe). Die Zahl der Stellenangebote habe sich von 2007 bis jetzt um 216 Prozent gesteigert. Auf jedes dieser Stellenangebote kommen laut Becker rechnerisch nur 0,3 arbeitslose Altenpflegefachkräfte.

http://www.welt.de/newsticker/news2/article108563527/Arbeitsagentur-Regierungsplaene-fuer-Pflege-Fachkraefte-unzureichend.html

10.8.2012

Mangel an Pflegekräften – Klinikbetrieb auf Sparflamme

Mängel in der Pflege haben in den vergangenen Tagen im BRK-Seniorenheim in der Buchenau in Fürstenfeldbruck und im Vitalis-Haus in Germering zum Einschreiten der Heimaufsicht geführt. Für beide Häuser wurde ein Aufnahmestopp verhängt. Auch an der Kreisklinik in Fürstenfeldbruck hat sich der Pflegenotstand, auf den die Missstände in den Seniorenheimen zurückgeführt werden, in den vergangenen Monaten erheblich verstärkt. Weil 21 Planstellen nicht mehr mit examinierten Pflegekräften zu besetzen sind, werden 40 von insgesamt 380 Krankenhausbetten nicht mehr mit Patienten belegt. Dabei würden die Betten laut dem Klinikarzt und Personalratsvorsitzenden Holger Geißler auf den 13 Stationen „dringend gebraucht“.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/mangel-an-pflegekraeften-klinikbetrieb-auf-sparflamme-1.1438773

–> siehe auch 14.2. 2014

–> 14. 2. 2013

–> und 8.8.2012:

Seniorenheim in der Buchenau: BRK suspendiert Heimleiter

Eine Prüfung bestätigt die Vorwürfe gegen die Senioreneinrichtung. Die Aufsichtsbehörde stellt Fälle von Dehydrierung sowie unzureichender Wundversorgung und Körperhygiene fest. Ursache war der Mangel an Fachpersonal.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/seniorenheim-in-der-buchenau-brk-suspendiert-heimleiter-1.1436374

8.8.2012

Alten- und Pflegeheime haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden. Um dagegen anzugehen, haben die Stadt Geretsried und der VdK Geretsried am Mittwochnachmittag eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Gemeinsam fordern sie sofortige und konkrete politische Initiativen mit dem Ziel, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Ihre Erklärung wollen sie an örtliche Bundestags- und Landtagsabgeordnete, den bayerischen Sozial- und Kultusminister sowie den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer verschicken.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/geretsried-furcht-vor-pflegenotstand-1.1436444

Juli 2012

Pflege-Thermometer – „Bundesweite Befragung von Leitungskräften zur Situation der Pflege und Patientenversorgung auf Intensivstationen in Krankenhäusern“ vom dip, das ist Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. Köln. Bisher erschienen: 2002, 2003, 2004, 2007, 2009, 2012, 2014.

Aus dem Inhaltsverzeichnis 2012:

Steigende Versorgungsleistungen auf Intensivstationen – Probleme bei Personalausstattung der Intensivstationen – Gesundheitsrisiken für Patienten nehmen zu …

S. 83: “ … durchweg komplexes Wissen benötigt (…) wird an dieser Stelle ausdrücklich davor gewarnt, dass einzelne Schwachstellen, die die Studie aufgedeckt hat (z.B. die fehlen- de Nahrungsunterstützung bei Patienten) dahingehend interpretiert werden sollte, dass durch mehr Hilfspersonal eine verbesserte Patientenversorgung zu erreichen sei.“

http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/projekte/Pflege_Thermometer_2012.pdf

Weitere Pflegethermometer HIER: (Scrollen!) http://www.dip.de/materialien/berichte-dokumente/

Juli 2012

Psychische und körperliche Gewalt gegen Pflegebedürftige ist vielerorts noch ein Tabuthema. Notruftelefone unterstützen Betroffene durch Beratung und psychologische Betreuung. (…)

Die drei Beraterinnen von „Pflege in Not“ führen etwa 150 bis 200 Telefonate im Monat. „Der Beratungsbedarf ist riesig“, betonte Tammen-Parr. „Wir können ihn nicht abdecken.“

(…)

Gewalt gegen alte Menschen findet nicht nur im häuslichen Umfeld, sondern auch in stationären Pflegeeinrichtungen statt. Der Psychiater Prof. Dr. med. Karl-Heinz Beine von der Universität Witten/Herdecke hat die grausamste Form dieser Gewalt, das Ermorden von Heimbewohnern durch Pflegekräfte, untersucht.

(PP 11, Ausgabe Juli 2012, Seite 304)

http://www.aerzteblatt.de/archiv/127541/Gewalt-gegen-alte-Menschen-Der-Beratungsbedarf-ist-riesig?s=Gewalt+Pflege

23.7.2012

Interessant, hoch belastend und oft schlecht bezahlt

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat eine Studie zu den Arbeitsbedingungen in der Pflege veröffentlicht. (…)

Die Arbeitssituation in der Pflege habe mit fairer Bezahlung und „Guter Arbeit“ oft nur wenig zu tun, resümiert ein Autor.

http://www.pflegestufe.info/rss/2012-iii/2012-07-26.html

23.7.2012

Verwirrt im Krankenhaus

An der Universität Witten/Herdecke wurde eine Untersuchung zur Versorgung von Menschen mit Demenz in Krankenhäusern durchgeführt. Prof. Ingo Füsgen zu den Ergebnissen: „‚ Die Krankenhäuser sind nicht auf diese Patientengruppe eingestellt. Alle gehen davon aus, dass es sich um ein vorwiegend pflegerisches Problem handelt, was aber nur teilweise zutrifft. Es betrifft die gesamte medizinische Diagnostik, Therapie und Frührehabilitation…‘

http://www.pflegestufe.info/rss/2012-iii/2012-07-23.html

5.7.2012

Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: Leiharbeit in Pflegeberufen hat dramatisch zugenommen

Sie verdienen deutlich weniger – und sie werden immer mehr: Zahlen der Agentur für Arbeit belegen, dass die Zahl der Leiharbeiter in Altenheimen und Krankenhäusern in den vergangenen sechs Jahren um 400 Prozent gestiegen ist. Knapp zwei Drittel der Leiharbeiter sind demnach auf ein Gehalt unterhalb der Niedriglohnschwelle gekommen.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/leiharbeit-in-kliniken-und-altenheimen-pflegen-auf-abruf-1.1402041

27.6.2012

Arbeiterwohlfahrt feuert Pflege-Chefs

Saarbrücken/Spiesen-Elversberg. Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Saar hat weitere personelle Konsequenzen aus dem tödlichen Pflegeskandal in ihrem Elversberger Seniorenheim gezogen. Ein Sprecher bestätigte auf Anfrage, dass dem früheren Pflegedirektor (59) und der Ex-Pflegedienstleiterin (31) am Dienstag per Bote die fristlosen Kündigungen zugestellt werden sollten

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarland/Pflegeskandal;art2814,4344956#.T-o4jJElGDU

31.5.2012

Unfair

‚Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich verbessert‘, heißt es in einer Erklärung der Medizinischen Dienste der Krankenversicherungen. Grundlage ist der 3. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes. In den Zeitungen steht: ‚Jeder fünfte Heimbewohner eingesperrt‘, ‚Die Kassen schlagen Alarm‘ oder ‚Unmenschliche Zustände‘. Reden hier wirklich alle von derselben Studie?

http://www.pflegestufe.info/rss/2012-ii/2012-05-31.html

(ANMERKUNG Hier zeigt sich einmal mehr, dass Studien mit Vorsicht zu genießen sind. Für jeden Leser gilt nämlich nur das, was er auch rauslesen möchte.)

24.5.2012

Vivantes zahlt 90.000 Euro an Altenpflegerin

Eine Altenpflegerin zeigt ihren Arbeitgeber wegen Pflegemissständen an – und wird dafür gekündigt. Der Prozess schlug Wellen bis nach Straßburg. Das Finale im Berliner Gerichtssaal ist dramatisch.

(zu Brigitte Heinisch)

http://www.welt.de/regionales/berlin/article106374021/Vivantes-zahlt-90-000-Euro-an-Altenpflegerin.html

18.5.2012

München – Das Soziale Netz Bayern warnt vor einem Pflegenotstand im Freistaat. Um den Kollaps abzuwenden, seien dringend finanzielle Verbesserungen für pflegende Angehörige und Fachkräfte sowie eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung notwendig, erklärte der Verbund von 17 Sozialorganisationen am Freitag und richtete einen Forderungskatalog an die Staatsregierung. Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) entgegnete, Bayern sei bei der Pflege hervorragend aufgestellt.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50212/Warnung-vor-dem-Pflegekollaps?s=Pflegenotstand

11.5. 2012

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bringt ab heute bundesweit mit 24-Stunden-Mahnwachen in neun Landeshauptstädten die unerträglichen Arbeitsbedingungen für beruflich Pflegende in die Öffentlichkeit. Anlass ist der morgige Internationale Tag der Pflegenden. … Gleichzeitg gehen Tausende von Pflegenden auf die Straße … http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2012/DBfK-fordert-Rettungsschirm-fuer-die-Pflegenden-bei-Mahnwache-in-Berlin.php

10.5. 2012

Berlin – Gewalt im pflegerischen Alltag ist laut der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) weit verbreitet. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Stiftung habe jeder fünfte Bundesbürger bereits aggressives oder gewalttätiges Verhalten in der Pflege erlebt. Von den Befragten mit Pflegeerfahrung seien es sogar mehr als ein Drittel. Darauf hat die Stiftung anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai hingewiesen.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50132/Gewalt-in-der-Pflege-ein-unterschaetztes-Problem?s=Gewalt+Pflege

27.4.2012

Missstände in Pflegeheimen – Studie löst Debatte über Versäumnisse der Koalition aus

Der am Dienstag veröffentlichte Pflege-Qualitätsbericht der Krankenkassen bescheinigte der Pflegebranche zwar spürbare Verbesserungen, aber weiterhin Defizite unter anderem bei der Vermeidung von Druckgeschwüren bei Bettlägerigen festgestellt. Nun werden Forderungen nach Konsequenten laut.
http://www.derwesten.de/gesundheit/missstaende-in-pflegeheimen-studie-loest-debatte-ueber-versaeumnisse-der-koalition-aus-id6594695.html#plx775592938

14.3.2012

Pflegenotstand ist Realität

Berlin – Als „paradox“ hat der Bundesverband Pflegemanagement die Diskussion um die Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezeichnet. „Der Pflegenotstand ist längst da“, betonte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Peter Bechtel.

Untersuchungen des statistischen Bundesamts belegten, dass 2010 140.000 Vollzeitstellen für den Krankenhaussektor in der Pflege fehlten.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49506/Pflegenotstand-ist-Realitaet?s=Pflegenotstand

3.3.2012

Millionenbetrug in der Pflege

Das Ausmaß des Betrugs auf Bundesebene ist nicht zu beziffern. Allein in Berlin jedoch betrügt nach den Worten von Michael Büge (CDU), Staatssekretär für Soziales im Berliner Senat, ein Drittel der 560 ambulanten Pflegedienste systematisch: „Das sind mafiöse Strukturen.“ Es gehe in Berlin um eine Summe von 100 Millionen Euro im Jahr, die zu Unrecht abgerechnet würde.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bahr-mit-konsequenz-verfolgen-millionenbetrug-in-der-pflege-11670985.html

23.2. 2012

Schleswig-Holstein: Vor gut 350 Pflegenden am 16. Februar im Kieler Schloss räumte der schleswig-holsteinische Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg schwere Versäumnisse der Politik in den vergangenen zehn Jahren ein. (…) Die anwesenden gesundheitspolitischen Sprecher aller Parteien in Schleswig-Holstein hatten sich anschließend schwere Versäumnisvorwürfe anzuhören. Naturgemäß standen die Regierungsparteien im Fokus der Kritik.Aber auch die Opposition kam nicht ganz schadlos weg. Immerhin wurden viele der heutigen Probleme schon vor 8-10 Jahren diskutiert, ohne dass sich daran etwas geändert hatte.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2012/Minister-Garg-kritisiert-Demografischer-Wandel-von-der-Politik-immer-noch-nicht-begriffen.php

23.2.2012

Geesthacht – Die Allianz des Schweigens ist groß

In der Fontiva Elbe-Residenz geht es offenbar drunter und drüber. Das berichten Angehörige und Mitarbeiter des Seniorenheims an der Trift.

Mitarbeiter und Angehörige sprechen in der Fontiva Elbe-Residenz von Diebstählen, Personalengpässen und einem Investitionsstau. Wie bewerten Sie diese Zustände in einer Pflegeeinrichtung?

(Interview mit Klaus Fussek)

http://www.bergedorfer-zeitung.de/geesthacht/article112609677/Die-Allianz-des-Schweigens-ist-gross.html

14.2. 2012

DAK Gesundheitsreport 2012 – Arbeitsunfähigkeitsdaten: „Zum wiederholten Mal in Folge gehören die Pflegeberufe zu den Branchen mit höchsten Krankenständen. Die seit Jahren steigenden Ausfallzeiten durch Muskel- und Skeletterkrankungen einerseits und psychische Erkrankungen andererseits sind unmittelbare Folge chronischer Überlastung und schlechter Arbeitsbedingungen“, sagt dazu DBfK-Referentin Johanna Knüppel. http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2012/DBfK-Hoher-Krankenstand-Folge-chronischer-Ueberlastung-in-den-Pflegeberufen.php

Original http://www.dak.de/dak/download/Vollstaendiger_bundesweiter_Gesundheitsreport_2012-1319292.pdf

Alle hier: (Bezieht sich jeweils auf vorausgehendes Jahr) http://www.dak.de/dak/bundesweite_themen/Gesundheitsreport-1319196.html

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