Presse: 2013

2012 HIER //// 2014 HIER //// 2015 siehe „Archiv: Pressemeldungen“ (rechts)

3.12.2013

Fehlende Pflegekräfte: Erste Station dicht.

Aachen. Die Tagesklinik für Leukämiepatienten (IM 41) im Uniklinikum Aachen ist geschlossen. …

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/fehlende-pflegekraefte-erste-station-dicht-1.710412

19.11.2013

Kritik am Pflegenotstand: Claus Fussek und Gottlob Schober prangern in ihrem neuen Buch an, wie deutsche Altenheime mit ihren Insassen umgehen. (…)

2008 haben die beiden in dem Bestseller „Im Netz der Pflegemafia“ ausführlich die unwürdigen Zustände in der Pflege beschrieben.

Fünf Jahre später müssen sie nun feststellen, dass sich fast nichts geändert hat.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kritik-am-pflegenotstand-solche-pflege-ist-folter-1.1822016

18.10.2013

Alle zwei Jahre ermittelt das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) für den hessischen Pflegemonitor im Auftrag des Sozialministeriums Daten zum Arbeitsmarkt der Pflege im Klinik- und Altenhilfesektor. Nun sind die aktuellen Zahlen da. (…)

Die Nachfrage nach Pflegefachpersonen ist seit 2006 in allen Bereichen stark gestiegen. Ein besonders hoher Engpass an Pflegefachpersonal ergab sich für Altenpfleger/innen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und für Pflegefachpersonen mit anerkannter Weiterbildung. Insgesamt wurden hier 3.852 Personen mehr gesucht, als an Angebot zur Verfügung stand. Weil der Bedarf aufgrund der demografischen Entwicklung stetig steigt und die heutigen Pflegefachpersonen selbst älter werden und irgendwann ersetzt werden müssen, werden im Jahr 2030 sogar 16.888 examinierte Pflegekräfte in Hessen fehlen. Die Probleme betreffen indes nicht nur patientennahe Tätigkeiten. Fast 900 Leitungsstellen waren im Jahr 2012 zu besetzen. Die meisten davon ebenfalls in der ambulanten und stationären Altenhilfe.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2013/Pressemitteilung-Pflegemonitor-Hessen-3.php

7.10.2013

Behörde ermittelt wegen bissiger Ratten im Altenheim

Ein demenzkranker Pflegeheimbewohner soll mit Medikamenten ruhiggestellt worden und dann von Ratten krankenhausreif gebissen worden sein – sagt seine Ehefrau. Nun ermitteln die Aufsichtsbehörden.

http://www.welt.de/wirtschaft/article120688324/Behoerde-ermittelt-wegen-bissiger-Ratten-in-Altenheim.html

ACHTUNG: Ermittlungsergebnis unklar. Welt bezieht sich auf BILD als Quelle.

30.9.2013

ARD

Rechtlos und ausgeliefert – Schicksal Demenz

(Doku, auf Youtube noch verfügbar)

https://www.youtube.com/watch?v=XRwBNtcLrhU

17.9.2013

Erst schlecht, dann keine Besserung, jetzt Schließung

In Meerbusch bei Düsseldorf sollen zwei Altenheime von der Heimaufsicht geschlossen werden, berichtet die Rheinische Post.

(…) Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hatte bereits im November 2012 bei der Prüfung zur Pflegenote der „Medina Meerbusch GmbH“ und der „Seniorenwohnpark Meerbusch GmbH“ zahlreiche Felder mit mangelhaft beurteilt:

– bei „Einschränkungen der selbstständigen Nahrungsversorgung“ seien nicht die „erforderlicher Maßnahmen“ ergriffen worden.
– für „freiheitseinschränkende Maßnahmen“ lagen zum Teil keine Einwilligungen vor.
– die Vorbeugung gegen Stürze und Druckgeschwüre entsprach nicht den Anforderungen …
Sogar über Schwierigkeiten bei der Sicherheit wird berichtet: Im Dezember und Januar seien bei der Polizei fast wöchentlich Diebstahlanzeigen aus den beiden Häusern eingegangen.

http://www.pflegestufe.info/rss/2013-iii/2013-09-17.html

15.9.2013

Der liegt doch schon im Sterben

Wenn pflegebedürftige Menschen in ein Heim kommen, erfahren sie nicht immer die nötige Zuwendung. Erniedrigungen und rohe Umgangsformen gehören oft zum Alltag. Die Pfleger sind häufig überfordert. Eine Nahaufnahme

http://www.welt.de/print/wams/article120029028/Der-liegt-doch-schon-im-Sterben.html

11.9.2013

Fachkräftemangel – Deutschland im Pflegenotstand

In Deutschland fehlen Zehntausende Pflegekräfte. Die Bundesagentur für Arbeit versucht, Arbeitslose umzuschulen und in mehreren Ländern Fachkräfte anzuwerben. Doch der Erfolg der Bemühungen ist gering.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/fachkraeftemangel-in-der-pflege-deutschland-kaempft-bisher-vergeblich-gegen-pflegenotstand-1.1768493

28.8.2013

Videobeweis aus Zimmer 212

Personalnot, Überstunden, anstrengende Klienten – da können Pflegekräfte schon mal die Nerven verlieren. Doch Gewalt in der Pflege wird nur selten bestraft, da sich Übergriffe schwer beweisen lassen. Umso ungewöhnlicher ein Fall, der am Mittwoch vor dem Amtsgericht Bremen verhandelt wurde. Eine Altenpflegerin hatte eine 84-Jährige so ruppig behandelt, dass sie von deren Söhnen angezeigt wurde. Leugnen zwecklos, denn: Es gibt einen Videobeweis. Die Söhne hatten in Zimmer 212 heimlich eine Kamera aufgestellt.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/missstaende-in-der-pflege-videobeweis-aus-zimmer-212/8708774.html

13.8.2013 (Datum der Pressemitteilung)

Berlin. Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat heute die Studie „Transparenzmängel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung“ in Berlin vorgestellt. Die Schwachstellen-Analyse stellt erhebliche Mängel fest: zu wenig Transparenz und Kontrollmöglichkeiten für die Betroffenen und jede Menge Möglichkeiten, die Abhängigkeit von Menschen mit Pflegebedarf wirtschaftlich auszubeuten.

https://www.transparency.de/2013-08-13_Studie-Transparenzm.2343.0.html

(dort auch Download als pdf)

–> siehe dazu auch: Süddeutsche 13.8.13 „Transparency legt Betrug im Pflegesystem offen“

Studien-Autorin Barbara Stolterfoht sagte, manche Heimbetreiber würden absichtlich weniger Fachkräfte beschäftigen als vorgeschrieben. Fliege das auf, argumentierten sie, sie fänden nicht genug Pflegekräfte.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-08/pflege-betrug-studie-transparency

25.7.2013

Pflegedienstleitungen aus Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes Württemberg haben ein Memorandum mit der Überschrift „Pflege braucht bessere Rahmenbedingungen“ formuliert (…)

Die Unterschriften werden vor der Bundestagswahl an Sozialministerin Altpeter und an Gesundheitsminister Bahr übergeben.

Memorandum Auszug:

„Pflege braucht bessere Rahmenbedingungen“

Gute Pflege braucht gute Bedingungen. Diese verschlechtern sich zunehmend. Pflegekräfte sind an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen.
Um auch in Zukunft eine gute Versorgung und Pflege sicherzustellen, ist es notwendig, dass alle Akteure im Gesundheits- und im Gemeinwesen Verantwortung übernehmen und nach Lösungen zu suchen.
https://docs.google.com/forms/d/1mDHxdqsYFblHHKH4ydCBcK-xAiefS2pqMPeGQ71rjLM/viewform?formkey=dHRsQVVaYUwzei1jMFBVNGNYVktyaWc6MQ

9.7.2013

Mehr Geld kaum bei der Pflege am Bett angekommen

… gestern in Berlin veröffentlichten Abschlussbericht des GKV-Spitzenverbands zum Pflegesonderprogramm für die Krankenhäuser …

„Der nun vorgelegte Bericht zeigt die eklatanten Schwächen, die das Programm von Beginn an hatte. Ohne Verpflichtung, die neu eingestellten Pflegefachpersonen auch tatsächlich für pflegerische Aufgaben einzusetzen, blieb die Verwendung der Mittel den Klinikleitungen überlassen. Folglich wurden im Förderzeitraum in großem Umfang vorher ärztliche Aufgaben an die Pflege übertragen. Dass sich für die Pflegenden Zeitdruck und Arbeitsdichte weiterhin ständig erhöhten, spüren vor allem die Patienten; ihnen fehlen Gesprächspartner; Medikationsfehler und Hygienemängel nehmen zu, aktivierende pflegerische Maßnahmen, Prophylaxen und Vitalzeichenkontrollen können nicht im erforderlichen Umfang geleistet werden. Auch Ausbildung und Anleitung des dringend benötigten Berufsnachwuchses für die Pflege ist auf vielen Stationen kaum noch möglich.“, so die Referentin weiter.

ACHTUNG: besser unabhängige QUELLE suchen?

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2013/Mehr-Geld-kaum-bei-der-Pflege-am-Bett-angekommen.php

2.7.2013

Altenheime: Studie kritisiert eklatanten Fachkräftemangel

Hamburg – In Deutschland leben immer mehr ältere Menschen, doch das Pflegesystem ist darauf nicht eingestellt. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI und der Unternehmensberatung Accenture, aus der das „Handelsblatt“ am Dienstag zitiert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rwi-kritisiert-eklatanten-fachkraeftemangel-in-der-pflege-a-908900.html

14.6.2013

Seit 2007 arbeiten die Bundesregierungen daran, die Grundlagen zur Einstufung in eine Pflegestufe grundsätzlich zu reformieren. Vor allem Demenzkranke sollen besser gestellt werden. 2009 wurde eine große Untersuchung vorgelegt, die Wege zu einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff aufzeigte. 2011 befand Minister Bahr, es bestehe noch Klärungsbedarf und setzte erneut einen ‚Expertenbeirat zur Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs‘ ein. Dessen Arbeitsergebnisse gelangen seit Tagen Stück für Stück an die Öffentlichkeit. Das sei ‚pflegepolitische Beschäftigungstherapie‘ urteilen Pflegeprofis.

http://www.pflegestufe.info/rss/2013-ii/2013-06-14.html

Juni 2013

(Erscheinungsdatum unklar)

Arzneimittelreport Barmer GEK 2013

(…) analysiert, wie häufig Patienten mehrere Arzneimittelwirkstoffe parallel verordnet bekommen. (…) Kritisch bewertet das Autorenteam vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen den Einsatz von so genannten Benzodiazepinen bei Menschen mit einer Demenzerkrankung.

Kurztext: https://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Infothek/Studien-und-Reports/Arzneimittelreport/Arzneimittelreport-2013/Arzneimittelreport-2013.html?w-cm=CenterColumn_t366350

Download der 222 Seiten pdf hier: http://presse.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Presseportal/Subportal/Presseinformationen/Archiv/2013/130611-Arzneimittelreport/PDF-Arzneimittelreport-2013,property=Data.pdf

ANMERKUNG ev. ab vom Thema? Denn die logische Schlussfolgerung, dass für unruhige Leute mehr Personal gebraucht wird, wird im Kurztext nicht erwähnt. Auf der Barmer-Seite klingt es eher so: Her mit dem gläsernen Patienten, dann passiert sowas nicht – überspitzt von mir.)

16.4.2013

Zehn Minuten pro Patient für Pflege

Düsseldorf. In NRW werden rund 120.000 Menschen täglich von ambulanten Pflegediensten versorgt. Die Rahmenbedingungen der Pflege haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Bei einer vierstündigen Pflegediensttour müssen mittlerweile 16 Patienten versorgt werden – 2003 waren es noch drei Menschen weniger.

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/zehn-minuten-pro-patient-fuer-pflege-aid-1.3333038

9.4.2013

Bürokratie in der Pflege verschlingt Milliarden

Pflegekräfte klagen seit Jahren über zu viel Bürokratie. Eine Studie im Auftrag der Bundesregierung hat nun den bürokratischen Aufwand in der Pflege ermittelt. Allein für die Pflegedokumentation entstehen jährlich Kosten von rund 2,7 Milliarden Euro.

http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/buerokratie-in-der-pflege-verschlingt-milliarden-1481/

9.4.2013

report München

Wie der Pflege-TÜV Mängel verschleiert

auf Youtube verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=yJWqR1bicq4

–> siehe auch 25.2.2013 Süddeutsche „Da geht es nur um Macht und Geld“

5.4.2013

[Münster]

Vertreter der Altenhilfeeinrichtungen erläuterten dem Gesundheitspolitiker, wie sehr sich die Kostenschere insbesondere für die ambulante Pflege in den letzten Jahren geöffnet hat. Für die Mitarbeiter habe dies zu einer zunehmenden Arbeitsverdichtung geführt.

http://www.pflegestufe.info/rss/2013-ii/2013-04-05.html

4.4.2013

Chinesische Pflegekräfte: Das böse Spiel mit dem „Fachkräftemangel“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=16751

25.2.2013

Da geht es nur um Macht und Geld

Ärger über die Bestnote: Armin Rieger leitet in Augsburg ein privates Pflegeheim und hat vom „Pflege-TÜV“ schon mehrmals hervorragende Noten bekommen. Davon hat er jetzt genug. Rieger hält die Bewertung für glatte Verbrauchertäuschung – und legt sich mit seiner Branche an. (…)

Problematisch ist nach Meinung des Sozialministeriums vor allem, dass schlechte Noten in einem Bereich mit guten Noten in einem anderen ausgeglichen werden könnten – etwa Pflegemängel durch die Lesefreundlichkeit der Speisekarte.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburger-pflegeheim-lehnt-bestnote-ab-da-geht-es-nur-um-macht-und-geld-1.1608557

–> siehe auch 9.4.2013 report München: „Wie der Pflege-TÜV Mängel verschleiert“

18.2.2013

Erfurt – Wegen fehlender Fachkräfte haben mehrere Thüringer Pflegeheime in den vergangenen zwei Jahren keine neuen Bewohner mehr aufnehmen dürfen. Wie der Leiter der Thüringer Heimaufsicht, Uwe Koch, dem Radiosender MDR Thüringen am Samstag sagte, wurden in den Jahren 2011 und 2012 in insgesamt elf Senioren­ein­richtungen Aufnahmestopps verhängt.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53456/Pflegenotstand-Aufnahmestopp-in-Thueringer-Pflegeheimen?s=Pflegenotstand

14.2.2013

Betten auf den Gängen

Auch weil andere Krankenhäuser in den vergangenen Wochen immer wieder einen Aufnahmestopp verhängt hatten, war das Haus in Fürstenfeldbruck überfüllt. Mit der Folge, dass regelmäßig Krankenbetten auf den Gängen der Stationen standen und Patienten früher als eigentlich geplant entlassen werden mussten, um Platz für Notfälle zu schaffen.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/kreisklinik-betten-auf-den-gaengen-1.1600659

–> 14.2.2014, 10.8. 2012 + 8.8.2012

6.2.2013

Trier – Die Pflegedirektoren der beiden größten Trierer Kliniken klagen über personelle Engpässe in ihren Belegschaften. Viele erfahrene Fachkräfte wechseln seit Jahren in das nahe Luxemburg. Das Phänomen ist nicht neu, doch es verschärft sich offenbar, berichtet Carola Lange, Pflegedirektorin des Mutterhauses der Borromäerinnen. Deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten seien das wesentliche Motiv, sagt sie und verweist auf merkliche Differenzen bei den Nettogehältern: Zwischen 1.000 und 1.500 Euro hätten Pflegekräfte am Ende des Monats mehr auf dem Konto, wenn sie in Luxemburg arbeiteten.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53331/Trierer-Kliniken-klagen-ueber-Fachkraeftemangel?s=Pflegenotstand

31.1.2013

Aus dem Bundesarbeitsministerium kommt der Stressreport 2012. Es wird berichtet, dass die Pflegeprofis besonders unter Stress am Arbeitsplatz leiden und besonders häufig vorzeitig in Rente gehen.

http://www.pflegestufe.info/rss/2013-i/2013-01-31.html

9.1.2013

ZDF

Patientenfabrik (Über Auswirkungen der Fallpauschalen im Krankenhaus)

auf youtube verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=F_E9cZrfWug

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