Presse: 2014

–> 2012 HIER //// 2013 HIER //// 2015 siehe „Archiv: Pressemeldungen“ (rechte Seite)

Dezember 2014

S. 15

PK-Mangel_Studie_Dez14

Fachkräftemangel in Gesundheitsberufen

http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Fachkraeftebedarf-Stellen/Fachkraefte/BA-FK-Engpassanalyse-2014-12.pdf

26.12.2014

Darum sind Pflegekräfte häufiger krank

Die Beschäftigten im Gesundheitswesen nehmen seit Jahren einen Spitzenplatz in den Fehlzeiten-Statistiken ein.

Ihre Krankenstands-Rate liegt laut dem aktuellen Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit mittlerweile bei 4,6 Prozent. Die Marke liegt deutlich über jenen 3,3 Prozent bei Banken oder 3,1 Prozent bei Bildung und Kultur.

Blickt man etwas genauer in die Statistiken, fällt auf, dass das Morbiditätsrisiko im Gesundheitswesen extrem unterschiedlich verteilt ist. Die hohen Krankheitsraten betreffen vor allem die Pflegeberufe.

Mit rund einer Millionen Beschäftigten sind sie die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen und auch die gefährdetste.

http://www.aerztezeitung.de/news/article/875297/hohe-fehlzeiten-darum-pflegekraefte-haeufiger-krank.html

–> 11.12., jedoch mit anderen Quellen

11.12.2014

Pfleger sind öfter krank

Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten, sind offenbar überlastet. Das geht aus dem „Report Pflege 2013“ der AOK Bayern hervor. Sie sind häufiger und länger krank als andere Angestellte.

Menschen in Pflegeberufen waren im Jahr 2013 an durchschnittlich 22 Tagen krank gemeldet, heißt es im „Report Pflege 2013“ der Krankenkasse AOK Bayern. Das ist rund ein Drittel mehr als andere Arbeitnehmer. Damit war der Krankenstand von Pflegern so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr.

http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/pfleger-ueberlastet-krank-100.html

–> 26.12. jedoch mit anderen Quellen

9.12.2014 

Siegener Zeitung

Seit mehr als einem Jahr demonstrieren die Pflegekräfte der Region gegen Personalmangel, untragbare Arbeitsbedingungen und für eine Aufwertung ihres Berufes … Immerhin war mit Landrat Andreas Müller gestern ein politischer Akteur der Einladung der Initiatoren zur Diskussion gefolgt. Die ebenfalls eingeladenen Geschäftsführungen und Pflegedienstleiter der betroffenen Einrichtungen glänzten durch Abwesenheit.

Scan Facebook hier: https://www.facebook.com/pflege.am.boden/photos/a.1402881553291424.1073741828.1379071399005773/1554254384820806/?type=1&theater

28.11.2014

3sat-Mediathek (Video):

Zahlen und Fakten zu Krankenhäusern: Trotz der Geldnot vieler deutscher Krankenhäuser ist in den letzten 10 Jahren die Zahl der Klinikärzte um ein Viertel und die Zahl der Operationen um mehr als 3 Millionen gestiegen.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47929

26.11.2014

Ich würde sie in ein Zimmer sperren!

Über Krankenhaushygiene und Keime – Erfahrungsbericht

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-11/charite-multiresistente-keime-krankenhaus-hygiene

25.11.2014

Gesundheitsversorgung: Pflegebedürftige sehen deutlich seltener einen Zahnarzt als gesunde Menschen.

Die Hälfte aller Pflegeheimbewohner hat zwei Jahre lang keinen Zahnarzt mehr gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt der Pflegereport 2014 der Krankenkasse Barmer GEK.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheitsversorgung-pflegebeduerftige-werden-seltener-vom-zahnarzt-behandelt-1.2237918

19.11.2014

Augsburg

Was ist los im Seniorenheim Lechrain?

Angebliche Pflegemissstände beschäftigen die Staatsanwaltschaft. Die Stadt will die Ermittlungen unterstützen. (…) Bei der Pressekonferenz wurde deutlich, dass es beim Aufbau des Lechrain erheblich knirscht. Seit das Seniorenzentrum im Juni 2013 in Betrieb ging, gab es einen sehr starken Personalwechsel in der Pflege. Jeder dritte Mitarbeiter wurde ausgetauscht. In der Aufbauphase sei das normal, meinte Greger. Allerdings wurde zum Jahreswechsel 2013/14 auch die Pflegedienstleitung ausgetauscht, und zuletzt im September noch die Heimleitung.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Was-ist-los-im-Seniorenheim-Lechrain-id31703317.html

18.11.2014

MAINZ – Die neue rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) bezeichnet den vom Landesamt erlassenen, einjährigen Aufnahmestopp für das Seniorenheim Pro Vita als „ein sehr hartes und klares Vorgehen“ der Behörde. Die CDU-Landtagsfraktion hat unterdessen angekündigt, dass der Sozialausschuss des Landtages sich mit den Missständen in dem Finther Seniorenheim beschäftigen wird.

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadtteile-mainz/finthen/pflegemissstand-bei-pro-vita-in-mainz-neue-sozialministerin-baetzing-lichtenthaeler-spricht-von-klarem-vorgehen_14785354.htm

16.11.2014

Deutschlands Pflege-TÜV fällt durch den TÜV: Das Notensystem für Pflegeheime soll Betroffenen und Angehörigen helfen, die richtige Einrichtung zu finden. Verlassen sollte man sich darauf nicht, denn die Meinung der Gepflegten fließt kaum ein.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article134375300/Deutschlands-Pflege-TUeV-faellt-durch-den-TUeV.html

11/2014

Die Schwester, der Pfleger (Zeitschrift)

Ja, wir brauchen dringend gesetzlich geregelte Personalmindestandards.

Wer es sich leisten kann, wechselt den Beruf. Wer keine Alternative hat, wird durch die ständige Überlastung krank. 20-30 Prozent der Auszubildenden überlegen schon während der Ausbildung, etwas anderes zu machen.

Scan auf facebook:

https://www.facebook.com/pflege.am.boden/photos/a.1402881553291424.1073741828.1379071399005773/1541038246142420/?type=1&theater

Datum? (9.11.2014 erster Kommentar)

Das Thema Fachkräftemangel beherrscht immer wieder die Schlagzeilen. Allerdings erfolgt seitens der Betriebe keine Reaktion, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Dies wird jetzt ganz deutlich seitens der Bundesarbeitsagentur bemängelt.

http://www.altenpflege-news.de/die-bundesagentur-fuer-arbeit-kritisiert-die-wenigen-ausbildungsstellen/

8.11.2014

Aufschrei gegen Pflegenotstand

Sieben Beschwerdeführer klagen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die Zustände in deutschen Altenheimen.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/verfassungsklage-aufschrei-gegenden-pflegenotstand-1.2209786

3.11.2014

Ärzte und Pfleger fordern mehr Geld in Berlin

Immer mehr Bürokratie, immer mehr Arbeit – aber immer weniger Zeit und sehr wenig Geld: Ärzte, Pfleger und Krankenschwester der 92 Kliniken in Schleswig-Holstein sind dagegen am Montag in Berlin auf die Straße gegangen.

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Aerzte-und-Pfleger-fordern-mehr-Geld-in-Berlin,demo792.html

29.10.2014

Klinikalltag: Liegen lassen, operieren und so Geld verdienen

Deutsche Kliniken müssen sparen. Damit das Budget stimmt, fühlen sich viele Ärzte genötigt: Mal behandeln sie zu viel, mal zu wenig. Der Kostendruck gefährdet Patienten. (…)

Im „Arbeitsreport Krankenhaus“, den die Hans-Böckler-Stiftung beim Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen in Auftrag gegeben hatte, berichten zum Beispiel fast drei Viertel der befragten Pflegekräfte von Stellenabbau und Arbeitsverdichtung auf ihren Stationen.

http://www.zeit.de/wissen/2014-10/krankenhaus-kostendruck-ethikrat

24.10.2014

Zum Casting nach Neapel – Pfleger verzweifelt gesucht

In Italien ist fast jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit, das gilt auch für gut ausgebildete Pfleger und Schwestern. Inzwischen reisen sogar Krankenhausdirektoren und Pflegedienstleiter persönlich in den Süden und nehmen die jungen Leute in Augenschein.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Pfleger-verzweifelt-gesucht,sendung295182.html

23.10.2014

Ökonomisierung der Krankanhäuser geht zulasten der Kranken

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60592/Oekonomisierung-in-Kliniken-geht-zulasten-der-Kranken

16.10.2014

Die Altenpflege ist ein schwerfälliges System

Pflegekräfte verschwenden ihre Zeit mit Dokumentation und Küchenarbeit, sagt Pflegewissenschaftlerin Gabriele Meyer. Die Pflegestufen setzten falsche Anreize.

(…) In den Pflegeheimen gibt es wirklich sehr knapp bemessenes Fachpersonal. Das ist auch gesetzlich so vorgesehen: Nur 50 Prozent der Mitarbeiter müssen ausgebildetes Fachpersonal sein.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-07/altenheim-pflegeheim-pflegewissenschaftlerin

8.10.2014

Der Deutsche Pflegerat (DPR) und der Marburger Bund (MB) warnen gemeinsam vor einer weiteren finanziellen Auszehrung der Krankenhäuser durch Regelungen im Pflegestärkungsgesetz und fordern eine unbegrenzte Beibehaltung des bundeseinheitlichen Versorgungszuschlages.

http://www.rechtsdepesche.de/aktuell/pflege-und-aerzte-warnen-vor-personalabbau-durch-mittelkuerzung/

8.10.2014

Kein Tariflohn sorgt für Preisdruck – Neue Osnabrücker Zeitung

Pflegende sind vom Personalabbau am stärksten betroffen …

In Melle versorgt eine Pflegekraft seit 1995 inzwischen 13 Prozent mehr Patienten bei um 5,5 Prozent geschrumpftem Personal.

Scan bei Facebook hier: https://www.facebook.com/pflege.am.boden/photos/a.1402881553291424.1073741828.1379071399005773/1525546137691631/?type=1&theater

7.10.2014

BERLIN. Offenbar wird in der Regierungskoalition darüber nachgedacht, bei der Finanzierung der Pflegereform nachzujustieren. Am Montag haben die Pflegepolitiker der Regierungsfraktionen dazu verhandelt.

Nach Einschätzung der SPD, von Pflegeexperten und Vertretern von Krankenkassen fehlen eine Milliarde Euro, um die anstehenden Reformen zu stemmen, berichtete die „Berliner Zeitung“.

Derzeit werden die Vorhaben der Koalition in Modellvorhaben an den Universitäten Bochum und Bremen Praxistests unterzogen. Möglicherweise hat sich dabei herausgestellt, dass das für die Reform vorgesehene Geld nicht ausreicht. …

Kritiker der geplanten Finanzarchitektur der Pflegeversicherung haben den Pflegevorsorgefonds als Hemmschuh aufs Korn genommen. …

Umstritten ist sind auch befürchtete Konsequenzen aus der Einführung neuer Entlastungsleistungen. Es soll verhindert werden, dass diese meist nicht professionell erbrachten Hilfen, Leistungen der Grundpflege substituieren.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/870467/pflegefinanzierung-koalition-schuerft-nach-frischem-geld.html

DIE ZEIT – Printausgabe vom 16.10.2014 (S. 22/ 23)
» Pflege in Deutschland: Warum die Politik nichts tut «
Zwei Seiten Bericht und Grafiken.

27.9.2014

München – Schwabing

Sie sind preiswert und vor allem für Schwestern und Pfleger gedacht. Doch die Wohnungen des Städtischen Klinikums sind fast zur Hälfte falsch belegt. In vielen leben Ärzte oder Banker.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/staedtisches-klinikum-guenstige-wohnungen-an-aerzte-vermietet-1.2148459

26.9.2014

Laumann: Pflegenoten in die Tonne

„Es soll wirklich etwas passieren in der Pflege, vor allem weniger Bürokratie“, unterstrich Staatssekretär Karl- Josef Laumann (MdB, CDU) am 6. August 2014 vor rund 80 Gästen im Haus des Caritasverbands Frankfurt … Nach der Rede des Bundespolitikers machten sich Heimleitende des Frankfurter Forums für Altenpflege (FFA) Luft. Sie hatten sich bereits ab 1998 erfolgreich bei der Stadt Frankfurt für Demenzbetreuung in Heimen eingesetzt, deren Finanzierung das Pflegegesetz ab 1996 ausgeschlossen hatte … Und 2012 wehrten diese sich öffentlich gegen die Pflegenoten. Aber noch immer kostet die Benotung unnötig viel Arbeitszeit, die der Pflege an den Heimbewohnern verloren gehe, so das streitbare Gremium.

http://www.pflegestufe.info/rss/2014-iii/2014-09-26.html

18.9.2014

Mangel an Pflegekräften: Verbände wehren sich gegen Alltagsbegleiter

Zu Beginn des nächsten Jahres tritt die nächste Pflegereform in Kraft. Kassen sollen dann die Ausbildung von Alltagsbegleitern übernehmen. Pflegeanbieter und Wohlfahrtsverbände sehen das skeptisch.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/default.aspx?sid=869068&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20140918-_-Pflege

25.9.2014

Pflegeheimchef reicht Beschwerde gegen Staat ein

Heimbetreiber Armin Rieger will den Staat zwingen, pflegebedürftige Menschen besser zu schützen. Er hat deshalb Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Der Verband VdK will in Kürze folgen.

http://www.infranken.de/ueberregional/Pflegeheimchef-reicht-Beschwerde-gegen-Staat-ein;art55462,820181

12.9.2014

In Sonntagsreden wird seit vielen Jahren wieder und wieder betont, dass die Familien für die Versorgung von Pflegebedürftigen unverzichtbar sind. Auch das viele pflegende Angehörige am Rande der Überlastung lavieren, ist bekannt. Scheibchenweise wird mehr Unterstützung organisiert – doch auch 2014 sind die Leistungen der Pflegeversicherung im Vergleich mit den Leistungen der Pflegenden ein Tropfen auf den heißen Stein. Die TK hat untersuchen lassen, welche Auswirkungen das hat.

http://www.pflegestufe.info/rss/2014-iii/2014-09-12.html

11.9.2014

Osterode

Eigentlich sollten in St. Jacobi in Osterode alte und kranke Menschen liebevoll gepflegt werden. Doch die Mitarbeiter werden offenbar immer mehr selbst zu Patienten, etliche leiden unter Burnout. Ärzte erheben schwere Vorwürfe gegen den Geschäftsführer des Pflegeheims. Unter ihm solle ein Klima der Angst herrschen.

(TV)

http://www.sat1regional.de/aktuell/article/burnout-mitarbeiter-eines-pflegeheims-in-osterode-werden-selbst-zu-patienten-154302.html

29.08.2014

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) in Köln hat im Pflegethermometer 2014 die bestehende Unterversorgung von demenzkranken Patienten in deutschen Krankenhäusern dokumentiert. (…) Das dip hat insgesamt 1844 Abteilungs- und Stationsleitungen in Deutschland über die Situation und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz befragt. (…) Das Pflegethermometer ist auf der Website des dip www.dip.de zu erhalten.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/Pflegethermometer-Versorgung-demenzkranker-Patientenim-Krankenhaus-dringend-verbessern.php

29.08.2014

Die Ergebnisse des heute in Berlin veröffentlichten ‚Arbeitsreport Krankenhaus` weisen auf gravierende Fehlentwicklungen in der Arbeitsorganisation in Krankenhäusern hin. Die Studie wurde von dem Institut Arbeit und Technik im Auftrag der Hans Böckler Stiftung durchgeführt.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/Arbeitsorganisation-im-Krankenhaus-dringend-verbessern.php

27.8.2014

Die selbst auferlegten Sparprogramme und die mitunter drastische Reduzierung der Mitarbeiterzahlen in deutschen Kliniken in den letzten Jahren wird in relativ naher Zukunft zu immensen Versorgungsproblemen führen. Um 73 Prozent ist in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Beschäftigten ab 50 Jahre in den Gesundheitsberufen gestiegen.

Und hierbei dürfte es sich vorwiegend um Pflegekräfte handeln, denn bekannterweise haben die Klinikbetreiber vor allem in dieser Berufsgruppe Personal eingespart.

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/personalfuehurng/article/867641/kommentar-fehlzeiten-report-gefaehrliche-altersstruktur.html

23.8.2014

Der Bedarf an Altenpflegern steigt, aber kaum jemand will Pfleger werden. Schuld sind schlechte Bezahlung und wenig Karrierechancen.

http://www.sueddeutsche.de/karriere/image-problem-der-altenpflege-wenige-berufe-sind-so-sinnstiftend-1.2100462

16.8.2014

Psychopharmaka im Altenheim

Die Zahlen sind alarmierend: 51,28 Prozent – mehr als die Hälfte – aller Heimbewohner bekommen beruhigende oder sedierende Psychopharmaka, so eine Erhebung der Münchner Heimaufsicht von 2012. Wirklich immer aus medizinischen Gründen? Oder weil der schwierige Heimalltag nicht anders zu bewältigen ist?

http://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/der-funkstreifzug/psychopharmaka-altenheim-102.html

–> dazu auch Süddeutsche vom 27.6.2014: Spaziergang statt Pille

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/psychopharmaka-in-der-altenpflege-spaziergang-statt-pille-1.2020753

7.8.2014

Zustände im Altenheim: Dem freien Markt geopfert

Die Anwältin der Pflegerin sprach von strukturellen Problemen, von Überlastung der Pflegenden durch Personalmangel. Das hieße, Gewalt in Pflegeheimen müsste an der Tagesordnung sein. Ist das so?

Fakt ist, dass der Personalmangel allgegenwärtig ist. Nun gibt es Menschen, die damit gut, andere weniger gut und manche überhaupt nicht klarkommen. Für eine vernünftige, menschenwürdige Pflege braucht man ausreichend Zeit. Ist die nicht vorhanden, kann das Voraussetzung für Gewalt sein. Wobei anzumerken ist, dass Gewalt nicht erst mit Schlägen anfängt. Psychische Gewalt kann manchmal sogar grausamer als körperliche sein.

http://m.taz.de/Zustaende-im-Altenheim/!5035938;m/

eingestellt August 2014 auf facebook – Erscheinungsdatum unklar

VdK-Zeitung:

VdK kritisert große Pflegereform – hält geplante Änderungen für unzureichend

https://www.facebook.com/pflege.am.boden/photos/a.1402881553291424.1073741828.1379071399005773/1503259173253661/?type=1&theater

Juli 2014:

„Caritas plant neuen Tarif für Pfleger – Staffelung nach Alter soll entfallen – Arbeitnehmer lehnen Einbußen ab“

Scan des Artikels (Herkunft unklar) auf Facebook

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=717345204990969&set=a.128816543843841.22556.100001464873625&type=1&theater

30.7.2014

Spanische Pflegekräfte in Deutschland: Wer zurück will, muss zahlen

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/spanische-pfleger-in-deutschland-beklagen-knebelvertrag-a-983489.html

siehe auch 11.6.

30.7.2014

Dorsten – Rhade. Elf Mitarbeiterinnen des Pflege- und Seniorenheims der Mantra Sozial GmbH an der Lembecker Straße 128 erhielten am Mittwoch (30.7.) ihre Kündigung zum 31. August 2014. Sie alle hatten einige Tage zuvor eine Überlastungsanzeige geschrieben, in der sie ihren Arbeitgeber auf die problematischen Arbeitsbedingungen im „Haus der Geborgenheit“ hinweisen, die sie nicht mehr guten Gewissens verantworten möchten.

https://www.dorstenerzeitung.de/staedte/dorsten/Aufruhr-im-Haus-der-Geborgenheit-Seniorenheim-Mitarbeitern-wurde-zum-31-August-gekuendigt;art914,2437518,D

22. Juli 2014
Berlin
Die Ergebnisse des heute in Berlin veröffentlichten ‚Barmer GEK Report Krankenhaus 2014‘ liefern nach Einschätzung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) wichtige Impulse für die Arbeit der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Krankenhausreform. „Der weitere Anstieg der Fallzahlen bei gleichzeitiger Verkürzung der Krankenhaus-Verweildauer im Jahr 2013 bescheinigt die noch immer zunehmende Arbeitsverdichtung für die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem in der Pflege“

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/DBfK-fordert-Schluss-mit-der-Arbeitsverdichtung-im-Krankenhaus.php

18. 6. 2014

Klinik in München: Pflegenotstand trifft krebskranke Kinder

Weil im Kinderkrebszentrum Personal fehlt, müssen schwerstkranke Patienten zum Teil weitergeschickt werden. Von vier Spezialbetten kann nur die Hälfte belegt werden. Der Klinikchef spricht von einer „sehr angespannten“ Situation.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/kliniken-in-muenchen-pflegenotstand-trifft-krebskranke-kinder-1.2004597

11.6.2014

EU lotst spanische Pflegekräfte nach Deutschland, wo sie ausgebeutet werden

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/11/eu-lotst-spanische-pfleger-nach-deutschland-wo-sie-ausgebeutet-werden/#.U5gohRKM8AY.facebook

siehe auch 30.7.

Mai 2014

Vergleichsstudie der Uni Witten

Im Vergleich fällt auch auf, das 1989 Patienten noch durchschnittlich 13,7 Tage im Krankenhaus versorgt wurden. 2012 war die durchschnittliche Verweildauer auf weniger als 7,5 Tage gesenkt. Dazu passt, dass sich das Zahlenverhältnis zwischen ärztlichen und pflegerischem Personal deutlich zugunsten der Medizin verschoben hat. Es „werden heute bis spät in den Abend diagnostische Untersuchungen durchgeführt oder vorbereitet“, was sich auch auf die Arbeit des Nachtdienstes auswirkt.

http://www.pflegestufe.info/rss/2014-iii/2014-07-09.html (vom 9.7.2014)

pdf-download der Vergleichsstudie hier: https://www.uni-wh.de/fileadmin/media/g/pflege/dzd/Veranstaltungen/SP5-14_Bienstein_Nachts_im_Krankenhaus_428-433.pdf

(Die Schwester Der Pfleger 53. Jahrg. 5|14)

20.5.2014

Pflegeversicherung hortet Rekord-Rücklage:

Die Pflegekasse ist so gut gefüllt wie nie, erstmals gibt es Reserven für mehr als sechs Milliarden Euro. Grund sind die gute Konjunktur und der gestiegene Beitragssatz.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/pflegeversicherung-ruecklage-ueberschuss

siehe auch 6.1.2015

12. Mai 2014

München

Mit einer Zitrone drückten Schüler/innen der Alten- und Krankenpflege und Pflegefachpersonen anlässlich des Tags der Pflegenden symbolisch ihren Unmut über die Situation ihrer Ausbildung und im Berufsalltag aus. Sie möchten die problematischen Arbeitsbedingungen, die sie bereits in der Ausbildung vorfinden nicht mehr länger akzeptieren.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/Ein-Korb-Zitronen-fuer-Pflegeministerin-Melanie-Huml-Pflegende-fordern-bessere-Rahmenbedingungen.php

12.5.2014

Aktionstag Altenpflege der Diakonie

Die Diakonie ruft für den 12. Mai 2014 zum bundesweiten Aktionstag Altenpflege auf. Die kritische Situation in der Altenpflege soll in die Öffentlichkeit getragen werden. Es wird ein Rettungspaket für die Altenpflege gefordert, ‚damit würdevolle Pflege, gerechte Finanzierung, familiäre Entlastung und attraktive Ausbildung weiterhin möglich sind‘.

http://www.pflegestufe.info/rss/2014-i/2014-03-26.html vom 26.3.2014

Auswertung des Aktionstages vonseiten der Diakonie hier (pdf) http://www.diakonie.de/media/2014-11-14_Auswertung_Aktionstag_Altenpflege_final.pdf

(OFF TOPIC: Interessant auch für Überlegungen zum Thema passende / unpassende Dateinamen)

8.5.2014

Paritätischer fordert Ende der Minutenpflege:

Expertise belegt chronische Unterfinanzierung der ambulanten Pflege

http://www.der-paritaetische.de/startseite/artikel/news/paritaetischer-fordert-ende-der-minutenpflege-expertise-belegt-chronische-unterfinanzierung-der-amb/

7.5.2014

bezugnehmend auf Reportage von Günter Wallraff (rtl):

Muss erst Günter Wallraff undercover aus Altenheimen berichten, damit sich endlich etwas tut in der Pflege? Die Missstände sind himmelschreiend – auch in der häuslichen Pflege. Damit kriminelle Strukturen keine Chance mehr haben, muss sich das System ändern.

http://www.sueddeutsche.de/leben/gesundheitssystem-es-braucht-ideen-gegen-die-pflegemafia-1.1952620

–> dazu auch Süddeutsche vom 6.5.2014 „Würdevolle Sendung über würdeloses Leben“ http://www.sueddeutsche.de/medien/team-wallraff-in-altenpflegeheimen-wuerdevolle-sendung-ueber-wuerdeloses-leben-1.1950413

10.4.2014

Am Mittwoch, 09. April 2014, gab das Bundesarbeitsgericht in Erfurt einer Gesundheits- und Krankenpflegerin Recht, die durch alle Instanzen gegen ihren Arbeitgeber geklagt hatte. Es ging um die Frage, ob eine Krankenpflegerin arbeitsunfähig krank ist, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen keine Nachtschichten mehr leisten kann. Die Richter gaben der Klägerin Recht; sie hat Anspruch auf Beschäftigung, ohne für Nachschichten eingeteilt zu werden, und erhält ausstehende Vergütungszahlungen erstattet. (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 09. April 2014 – 10 AZR 637/13-)

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/DBfK-Arbeitgeber-haben-eine-Fuersorgepflicht.php

29.3.2014

Hygiene hat mit Personalbemessung zu tun

Das Problem der Händedesinfektion ist nicht, dass sie unter der hohen Arbeitsbelastung ‚vergessen‘ wird, sondern dass schlicht die Zeit fehlt, sie korrekt durchzuführen“, sagt DBfK-Referentin Johanna Knüppel. Zu einer korrekten, wirksamen Händedesinfektion gehöre nicht nur das gründliche Benetzen, sondern eben auch das Einhalten der Einwirkzeit von 30sec. Bei der hohen Zahl von Patienten, die eine Pflegefachperson während ihrer Schicht zu versorgen hat, summiere sich das vor allem auf Intensivstationen auf bis zu 2 Stunden Arbeitszeit. Die sei in der Personalbemessung aber nicht berücksichtigt, so die Referentin weiter.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/Hygiene-hat-mit-Personalbemessung-zu-tun.php

25.3.2014

„Es ist nicht nur die schlechte Bezahlung – Neue Osnabrücker Zeitung

Der Altenpflegeberuf ist körperlich und psychisch sehr belastend

Scan hier:

https://www.facebook.com/pflege.am.boden/photos/a.1402881553291424.1073741828.1379071399005773/1436462669933312/?type=1&theater

19.3.2014

Teilzeitfalle Pflegeberuf

In keiner Branche ist die Teilzeitquote so hoch wie in der Pflege, über 80 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind über 40 Prozent der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen in Teilzeit beschäftigt, in der Altenpflege sind es sogar fast 55 Prozent. Ursache dafür ist, dass der Pflegeberuf mit besonderen physischen und psychischen Belastungen einhergeht. Diesen Beruf üben sehr wenige Pflegende überhaupt bis zum Renteneintrittsalter aus, weil sie es schlicht nicht schaffen. (ACHTUNG – OHNE QUELLENANGABE – für diese Zahlen) (…) Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sind Frauen in Gesundheitsberufen mit der Doppelbelastung von Familie und Beruf nachweislich überdurchschnittlich häufig überlastet. Rund sieben von zehn Müttern seien in Teilzeit beschäftigt, ist deren Ergebnis.

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/19-3-2014-Teilzeitfalle-Pflegeberuf.php

14.2.2014

Kreisklinik Fürstenfeldbruck

Hilferufe in der Klinik

Angehörige eines Schwerstkranken kämpfen zweieinhalb Stunden, bis sich ein Mediziner des Patienten annimmt. Kurz darauf stirbt der 80 Jahre alte Mann. Der Landrat räumt Versäumnisse in der Pflege ein.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/vorwuerfe-gegen-aerzte-hilferufe-in-der-klinik-1.1889503

–> 14. 2. 2013, 10.8. 2012 + 8.8.2012

HIER Recherche ABGEBROCHEN: Fürstenfeldbruck wäre eine extra-Betrachtung wert. Das geht mindestens schon seit 2011! Persomangel, Betten können nicht belegt werden, Stationen schließen…

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/akute-personalnot-kreisklinik-muss-station-schliessen-1.1084930

10.2.2014

So kann es in der Pflege nicht weitergehen

„Während etwa in Norwegen eine Pflegekraft im Krankenhaus im Schnitt 3,8 Patienten versorgt, sind es in Deutschland 10,3“, berichtet Gewerkschaftssekretär Marc Kappler, zuständig für den Bereich Gesundheitswesen in der Region Stuttgart.

http://www.rnz.de/nachrichten/mosbach_artikel,-So-kann-es-in-der-Pflege-nicht-weitergehen-_arid,14925.html

5.2.2104

Die Uhr läuft immer mit

Auch die ambulanten Pflegedienste sollen in immer kürzerer Zeit immer mehr leisten /

http://www.badische-zeitung.de/muellheim/die-uhr-laeuft-immer-mit–80412427.html

31.1.2014

Homburg

Bis zu 7,7 Millionen Euro Finanzierungslücke – Uniklinik will Pflegepersonal sparen

http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarland-Homburg-Uniklinik-Homburg;art27856,5118590

21.1.2014

Personalbemessungen relevant für Patientensicherheit

Pressemitteilung DBfK

http://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2014/Personalbemessung-relevant-fuer-Patientensicherheit.php

15.1.2014

Aufschrei und Anklage

Susanne Moritz promovierte mit dem Werk „Staatliche Schutzpflichten über pflegebedürftige Menschen“. Darin vertritt sie die These, dass sich aufgrund der Menschenrechtsverletzungen und Missstände in den Heimen für jeden die Möglichkeit ergibt, unmittelbar vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, statt es nur bei persönlicher Betroffenheit und nach erfolgloser Klage durch die Instanzen anzurufen.

Der Staat komme seiner Schutzpflicht gegenüber Pflegebedürftigen nicht nach, argumentiert die Juristin. Sie seien durch die belegbaren Missstände in den Heimen in ihren Grundrechten verletzt. Weil der Gesetzgeber trotz dieser massiven Verletzung der Menschenwürde untätig bleibe, sei nur der Gang nach Karlsruhe Erfolg versprechend. (…)

Zu den Ersten, die das versuchen, will der Münchner Rechtsanwalt Alexander Frey von „Forum Pflege aktuell“ gehören. (…)

Frey, der nach eigenen Angaben seit 1978 mehr als 100 Prozesse geführt hat, „in denen es um Unterlassung, Widerruf und Schadensersatzansprüche wegen kritischer Behauptungen zu Pflegemissständen oder um Minderung der Heimentgelte wegen ungenügender Pflege ging“.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/pflegenotstand-in-heimen-aufschrei-und-anklage-1.1862851

30.1.2014

ARD: Monitor-Sendung (bei Youtube verfügbar)

Tod zweiter Klasse – Sterben im Pflegeheim

https://www.youtube.com/watch?v=2gd8sbQjgG4

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