Lesetipp

So siehts aus.

„Meine „Pausen“ gestalten sich so, dass ich mich zum Frühstück/Abendessen hinsetze.
Ich schneide eine Semmel auf, öffne die Butterpackung und schmiere die eine Hälfte.
Es klingelt.
Ich bringe einem Patienten die Bettschüssel.
Ich schmiere das Brot fertig und beiße zweimal ab.
Es klingelt wieder.
Ich bringe einem gehfähigen Patienten einen Krug Wasser.
Ich esse die eine Hälfte fertig.
Es klingelt.
Ich helfe dem ersten Patienten von der Bettschüssel und säubere sein mit Stuhlgang verschmiertes Gesäß.
Ich esse mein Brot fertig.
Meine Pause ist beendet.“

Ein an sich schöner Beruf verkommt. Und zwar zu etwas, an das man – wenn überhaupt – nur noch mit Bauchschmerzen denkt.

http://www.pflegenot2014.de/gedanken-zum-pflegestreik/

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