November 2015 (2)

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30.11.

Mit Vorwürfen von Angehörigen wurden kürzlich die Geschäftsführer der Taunus-Residenzen konfrontiert. Ein Patient aus der sogenannten „Neurophase F“, das sind Menschen mit schweren Hirntraumen oder Wachkoma-Patienten, habe einen Knochenbruch, blaue Flecken und Schürfwunden erlitten, lauteten die Beschwerden. Die Angehörigen hatten sich daraufhin an die Heimaufsicht gewandt.

Die Heimaufsicht erklärte unterdessen, … Die Besetzung der Schichten habe zuletzt nicht durchgehend den Vorgaben entsprochen, „war aber nicht problematisch“.

http://www.fnp.de/lokales/main-taunus-kreis/Pflegeheim-im-Visier-Wachkoma-Patient-mit-raetselhafter-Verletzung;art676,1725457

25.11.

Slowakei: Krankenschwestern proben den Aufstand

200 Kündigungen auf einen Schlag, in einem Krankenhaus – und es sollen noch viele folgen: Das slowakische Spitalspersonal protestiert mit Massenkündigungen für höhere Löhne.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4874172/Slowakei_Die-Krankenschwestern-proben-den-Aufstand

24.11.

Ein Stationsleiter des Bietigheimer Krankenhauses hat seine Position wegen Arbeitsüberlastung nach 15 Jahren gekündigt. Seine Mitarbeiter stehen hinter ihm: In einem offenen Brief prangern sie nun massive Missstände an.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bietigheim-bissingen-hilferuf-der-pflegekraefte.594cf5b4-984a-4cdc-8267-f147cd74b9b4.html

24.11.

Schließung eines Altenheims aufgeschoben –

http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/altenheimbremen100.html

dazu: 23.11.

Hintergründe auch bei der taz: http://www.taz.de/Heim-muss-schliessen/!5250291/

–> Alle Links dazu unter 4.12.15

20.11.

Per Email meldete sich nach dem Bericht am Mittwoch eine Frau, die sich an eine Zeit ihres Lebens erinnert, „die ich nie vergessen werde“. Viele Jahre habe ihr inzwischen verstorbener Ehemann in Haus St Anna gelebt. Angesichts dieser langen Zeit könne sie durchaus ein Urteil „über die damals schon bekannten Missstände dieses Hauses fällen“. Sie will nach so langer Zeit auch nicht auf Einzelheiten eingehen. „Nur soviel: Es gab damals schon Mitarbeiter die sich bei mir als Angehörige beklagt haben. Es gab einen ständigen Wechsel in der Leitung und somit hatten Angehörige selten einen adäquaten Ansprechpartner.“
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/staendiger-wechsel-in-der-leitung-aimp-id11305340.html#plx1526034426

19.11.

Stimmt alles nicht, was da am Mittwoch in der WAZ gestanden hat. Das ist auf den Punkt gebracht die Reaktion von einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses St. Anna in Bulmke. „Ich finde mich da gar nicht wieder“, sagt etwa Schwester Steffi Weber. Und legt gleich einen Zettel mit der Kopfzeile „Der Artikel entspricht nicht der Wahrheit“ vor. 27 von den rund 70 MitarbeiterInnen des Pflegebereichs haben unterschrieben.
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/mitarbeiter-von-haus-st-anna-in-gelsenkirchen-wehren-sich-id11304211.html#plx424091791

siehe dazu: 20.11.

und natürlich 18.11.

Massive Vorwürfe gegen Haus St. Anna in Gelsenkirchen

Insider berichten über Mobbing, Überbelastung zum Nachteil der Bewohner und „geschönte“ Berichte. Die Caritas weist die Vorwürfe teilweise zurück.
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/massive-vorwuerfe-gegen-haus-st-anna-in-gelsenkirchen-id11296575.html#plx867376475

 

 

19.11.

(Reportage – rbb)

Der Pflegenotstand in den Krankenhäusern gefährdet seit Jahren Patientenleben: Hygienemängel und fehlende Aktivierung nach schweren Erkrankungen gehören zum Alltag. Für viele private Krankenhäuser wie den Helios-Konzern zählt indes vor allem der Gewinn. Und deshalb wird am Personal gespart: Überstunden und fehlende Pausen, so klagen Mitarbeiter, gehören zum Alltag.

In der Sendung ab Minute 22:55.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-19-11-2015/mit-gewerbeaufsichtsaemtern-gegen-pflegenotstand-bei-helios-kliniken.html

18.11.

Notfallpatienten werden oft zu lange künstlich beatmet und anschließend schlecht nachbehandelt. Möglich wird das auch durch ein völlig absurdes Abrechnungssystem.

Die künstliche Beatmung auf der Intensivstation kann Leben retten. Doch wer aber zu lange an der Maschine hängt, dem drohen schwere gesundheitliche Schäden. Doch genau das ist das Schicksal vieler Beatmungspatienten. Der Hauptgrund ist ein System mit absurden Abrechnungsverfahren. Im Krankenhaus, aber auch in ambulanten Pflegeeinrichtungen. Es herrscht Goldgräberstimmung. „Das ist eindeutig derzeit eine Branche, auch wegen der fehlenden Überwachung, wo man enorme Gewinnspannen erzielen kann“, sagt Beatmungsmediziner Professor Dieter Köhler.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/notfallpatienten-100.html

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