Oktober 2015 (2)

–> Oktober 2015, Teil 1: KLICK <–

29.10.

DAK: Psychoreport

Im Gesundheitswesen gibt es besonders viele Menschen, die wegen psychischer Probleme krankgeschrieben werden. Gefolgt von der öffentlichen Verwaltung. Sie liegen übrigens nicht nur bei den psychischen Erkrankungen an der Spitze, sondern im gesamten Krankheitsgeschehen.

http://www.die-pflegebibel.de/dak-psychoreport-spitzenreiter-gesundheitswesen/

 

28.10.

[TV]

Missstände im Altenheim

In der Residenz Kirchhuchting soll es erhebliche Pflege-Misstände geben: Von Bewohnern, die nicht mit ausreichend Essen und Trinken versorgt wurden, ist die Rede. Von Fehlmedikation, Hygienemängeln. Das berichten Hausärzte, Anwohner und Mitarbeiter der Einrichtung. Jetzt kontrolliert die Heimaufsicht der Sozialbehörde, ob die Mängel behoben werden. Sonst muss das Heim schließen.

http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video80506-popup.html

siehe dazu auch: November, Teil 2

28.10.

Die meisten Seelenleiden werden im Gesundheitswesen diagnostiziert. Die wenigsten lassen sich deswegen im Baugewerbe krankschreiben. „Das hat mit der Art der Belastung zu tun“, erklärt Psychologe Ziegelmayer. Sie sei auf dem Bau in der Regel körperlich – in der Gesundheitsbranche psychisch. Und: „Die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden eher schlechter als besser.“

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/psychologie/dak-psychoreport-jeder-20-arbeitnehmer-ist-psychisch-krank-aid-1.5501396

28.10.

Ameos-Klinikum Halberstadt: „Personalpolitik macht Angst“

Seine Ängste hat der Halberstädter Betriebsrat Ameos-Regionalgeschäftsführer Kai Swoboda bereits am 19. Februar in einem dreiseitigen Schreiben mitgeteilt. Darin heißt es: „Durch extreme Sparmaßnahmen am Personal sind kaum noch vertretbare Dienstplangestaltungen möglich.“ Mitarbeiter würden wegen personeller Engpässe aus der Freizeit oder sogar dem Urlaub zurückgeholt. Das ziehe sich „wie ein roter Faden durch alle Bereiche“. Unter den Ärzten komme es durch den Personalmangel immer wieder zu „groben Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz“.
„Das ganze Haus ist total zersplittert“

„Junges, leistungsstarkes Fachpersonal“ verlasse das Haus, da es über Leiharbeitsfirmen nur befristet und zu schlechten Konditionen eingestellt sei,

http://www.mz-web.de/quedlinburg/ameos-klinikum-halberstadt–personalpolitik-macht-angst-,20641064,32273800.html#plx770697351

27.10.

Bremen

Residenz“ für Senioren im Visier

Im Altenheim „Residenz Kirchhuchting“ herrschen massive Missstände. Anordnungen der Heimaufsicht wurden nicht erfüllt – nun droht die Schließung.

http://www.taz.de/!5242056/?utm_content=buffer58c94&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

–> dazu auch: 28.10. Missstände im Altenheim

25.10.

Ver.di kritisiert Plus der Helios-Kliniken

Im Gegensatz zu den meisten Krankenhäusern schreiben die Helios-Kliniken schwarze Zahlen. Ver.di und die Betriebsräte bemängeln, dies gehe zu Lasten von Patienten und Personal.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/Verdi-kritisiert-Plus-der-Helios-Kliniken,ndsmag17202.html

Edit Januar 2016: Link tot.

25.10.

Pflegeheim droht die Schließung –

http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/pflegeheim114.html

22.10.

[Mecklenburg-Vorpommern]

Land will keine Vorgaben für Zahl der Klinik-Pfleger machen

Ungeachtet der Proteste von Pflegekräften in Kliniken wegen Überlastung will das Land keine Vorgaben für Personalschlüssel machen. Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) sagte am Donnerstag im Landtag, der Landeskrankenhausplan sei nicht der richtige Ort für eine solche Festlegung.

(…)

Hesse verwies auf bundesweit geltende Personalmindeststandards in verschiedenen Klinik-Bereichen.

http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/land-will-keine-vorgaben-fuer-zahl-der-klinik-pfleger-machen-id11020151.html

20.10

Pflegenotstand wird kollektiv verdrängt

Bereits in der Ausbildung fühlen sich viele angehende Pfleger ausgebeutet und ausgebrannt, viele sehen sich dazu gezwungen, ihr Berufsethos schon zu diesem Zeitpunkt zu verraten, wo die Pflege noch gar nicht ihr Beruf ist. Dass dann kaum jemand Lust zu einem Job in der Pflege hat, kann nicht verwundern.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/aussenansicht-allein-im-heim-1.2698990

20.10.

Heimbewohnerin von Pfleger geschlagen?

Vor dem Waiblinger Amtsgericht wird gegen einen Pfleger verhandelt, der in der Nachtschicht eine 86-Jährige mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Die alte Dame ist inzwischen verstorben und kann nicht vor Gericht aussagen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.amtsgericht-waiblingen-heimbewohnerin-von-pfleger-geschlagen.2f31d13c-b301-4fe9-9093-a0ad881723d1.html

19.10.

Essen. In wenigen Jahren steigt die Zahl der Senioren deutlich, denn die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente. Schon heute gibt es zu wenig Pfleger.
http://www.derwesten.de/staedte/essen/pflegeprobleme-in-essen-werden-sich-zuspitzen-id11196610.html#plx1735800633

17.10.

Gesundheitsbranche boomt, aber nicht die Pflege

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Das löst einen Boom in der Gesundheitsbranche aus. Doch auf der anderen Seite droht eine Pflegenotstand.

http://www.welt.de/regionales/nrw/article147698115/Gesundheitsbranche-boomt-aber-nicht-die-Pflege.html#disqus_thread

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Oktober 2015 (1)

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14.10.

Lüner Notaufnahme: Mehr Patienten kommen

Lünen. Das Klinikum Lünen kämpft mit einer Überbelastung der Notaufnahme in Spitzenzeiten. Im Schnitt kämen jährlich 6 Prozent mehr Patienten – Tendenz steigend. Das Problem: Für eine durchschnittliche Behandlung bekommt die Klinik 30 Euro, hat aber Kosten von 120 Euro. Für die Lösung wären eigentlich die Krankenkassen verantwortlich.
http://www.derwesten.de/staedte/luenen/la-ner-notaufnahme-mehr-patienten-kommen-id11185544.html#plx1654134355

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Mythen in der Pflege (2) – Fachkräftemangel!

„Fachkräftemangel!“ – ein beängstigendes Schlagwort.

Was ist gemeint?

„Wir haben in der Pflege zu wenig gut ausgebildete Menschen.“ Je nach Interessenlage wird im Allgemeinen eine Adverbialbestimmung der Zeit hinzugefügt: „jetzt / zurzeit/ derzeit“ bzw. „in 10 /20 / 30 Jahren“.

Was ist dran?

Wie immer so einiges. Ausbildungszahlen steigen zwar in den letzten Jahren wieder, aber nicht rasch genug, um den wachsenden Bedarf an Examinierten zu decken. ( QUELLE 1 – Die Quellen finden sich am Ende des Textes.)

Offene Stellen versus Stellensuchende. (QUELLEN 2 + 3)

Ebenso der Alterungsprozess in der Gesellschaft. Aufgrund der Geburtenraten in Deutschland verschiebt sich das Verhältnis von Pflegebedürftigen zu denen, die pflegen können, in Richtung „Mangel an Fachkräften“.

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