Dezember 2015 (1)

 

8.12.

Hamburg. Aus der Hamburger Ärzteschaft werden gegen den Klinikbetreiber Asklepios schwere Vorwürfe erhoben. Es geht vordergründig darum, dass im AK St. Georg die I. Medizinische Abteilung zum Jahresende geschlossen werden soll.

http://m.abendblatt.de/hamburg/article206802967/Hamburger-Aerzte-attackieren-Asklepios-Konzern.html

–> Leider funktioniert der Link inzwischen nur noch gegen Anmeldung – und damit vermutlich als Bezahlinhalt. Also lieber hier:

8.12.

Betroffen seien vor allem Notfälle und ältere Patienten, die dann von der Kardiologie mitversorgt werden sollen. „Sie scheinen der Klinik nicht genügend Geld einzubringen und sind daher nicht mehr willkommen“, vermutete der Kammerpräsident. „Das ist eine fatale Entwicklung, die wir nicht zulassen dürfen“, verwies er.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/65067/Kammer-Hamburg-Kritik-an-der-geplanten-Schliessung-am-Asklepios-Klinikum-St-Georg

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November 2015 (2)

–> November 2015 TEIL 1 HIER <–

30.11.

Mit Vorwürfen von Angehörigen wurden kürzlich die Geschäftsführer der Taunus-Residenzen konfrontiert. Ein Patient aus der sogenannten „Neurophase F“, das sind Menschen mit schweren Hirntraumen oder Wachkoma-Patienten, habe einen Knochenbruch, blaue Flecken und Schürfwunden erlitten, lauteten die Beschwerden. Die Angehörigen hatten sich daraufhin an die Heimaufsicht gewandt.

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November 2015 (1)

–> November 2015 TEIL 2 HIER <–

11.11.

Im Nachtdienst versorgt eine Pflegerin 52 Bewohner

Für die Pflegekräfte bedeute dies „Stress pur“, sagte Studienleiterin Christel Bienstein dem Tagesspiegel. Mindestens 40 dieser 52 Bewohner benötigten nachts nämlich auch „direkte Unterstützung“ – sei es, dass sie regelmäßig umgelagert werden, Medikamente gespritzt bekommen oder zur Toilette begleitet werden müssten. Allein für die vorgeschriebene Handhygiene seien pro Nacht mindestens zwei Stunden zu veranschlagen.

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Oktober 2015 (1)

–> Oktober 2015, Teil 2: KLICK <–

14.10.

Lüner Notaufnahme: Mehr Patienten kommen

Lünen. Das Klinikum Lünen kämpft mit einer Überbelastung der Notaufnahme in Spitzenzeiten. Im Schnitt kämen jährlich 6 Prozent mehr Patienten – Tendenz steigend. Das Problem: Für eine durchschnittliche Behandlung bekommt die Klinik 30 Euro, hat aber Kosten von 120 Euro. Für die Lösung wären eigentlich die Krankenkassen verantwortlich.
http://www.derwesten.de/staedte/luenen/la-ner-notaufnahme-mehr-patienten-kommen-id11185544.html#plx1654134355

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Presse: August 2015 (1)

(Teil 2: –> KLICK <–)

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14.8. Bundesverband warnt vor Pflegenotstand

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/08/516822/bundesverband-warnt-vor-pflegenotstand/

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Presse: Juli 2015

–> Juli 2015 Teil 2 Hier KLICK <–

15.7.

Die Sanvartis GmbH, eine Tochterfirma der Düsseldorfer Vendus Sales & Communication Group, hat die Ausschreibung für die unabhängige Patienten- und Verbraucherberatung gewonnen.

Das Mutterunternehmen Vendus berät 25 Pharmaunternehmen, private Krankenhäuser, aber auch Unikliniken oder Ärztenetze.

Kann die Tochter da unabhängig informieren, Betroffene im Konflikt mit den Akteuren im Gesundheitswesen unterstützen? Das Sozialgesetzbuch verlangt genau dies.

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Mythen in der Pflege (5): „Wer soll das bezahlen?“

Pflegekräfte? Pfft. Brauch ich nich!

Aber: Sollte ich je auf fremde Hilfe angewiesen sein, brauche ich ganz viele Drohnen. Ich brauche weiterhin den hoffentlich (?) irgendwann einmal fertigen BER vor den Toren der Stadt, eine schicke Oper in deren Mitte, die Maut für die Autobahn vor meinem Fenster undsoweiter.

Wozu?

Damit ich nicht in meinen Ausscheidungen liege oder sitze. Damit ich mich nicht wundliege. Damit ich mobil bleibe, soweit es geht. Damit ich nicht vergesse, meine Medis zu nehmen. Damit ich nachts nicht irgendwohin laufe auf die Straße, im Schlafanzug, bei Minus zehn Grad, weil ich nach Hause will. Damit ich nicht verdurste oder verhungere.

Damit jemand für mich da ist.

Und jetzt alle:

„Wer hat soviel Pinke, Pinke,

wer hat so viel Geld?“

Dies wurde übrigens in zehn Minuten von einem Einzelnen geschrieben.

Ein bisschen mehr Geld für ein bisschen bessere Pflege aufzutreiben – dazu sehen sich Generationen von Politikern bei Bund und Ländern seit Jahrzehnten NICHT in der Lage.

Finde den Fehler.